Stadtgeschehen

Mestemacher-Sozialpreis „Gemeinsam leben“ 2020

Matthias Daft · 16.07.2020

© Thomas Fedra

© Thomas Fedra

Mehrgenerationenhäuser oder Wohnprojekte: Noch bis Ende August läuft die Bewerbungsfrist für den Mestemacher-Sozialpreis „Gemeinsam leben“.

 „Gemeinsam leben“ – so heißt der Sozialpreis, den die Mestemacher GmbH seit 2017 jährlich bundesweit vergibt. In den vier Kategorien „Großfamilie“, „Mehrgenerationenhaus“, „Wohngemeinschaft“ und „Anderes Lifestyle-Modell“ können sich Menschengruppen bewerben, die besonders gemeinschaftlich miteinander leben. Die vier Gewinner werden mit jeweils 2500 Euro für ihr gesellschaftliches Engagement belohnt. In diesem Jahr läuft die Bewerbungsfrist bis zum 31. August, am 27. November werden dann die Sieger bei einem Festakt in Berlin gekürt.

Gemeinschaftsgefühl wird belohnt

Die Großbäckerei Mestemacher setzt sich seit 20 Jahren für Gleichstellung und mehr Miteinander in der Gesellschaft ein. „Gemeinsam leben“ ist bereits der ihr vierter Sozialpreis. Die Bäckerei wählt nämlich außerdem jährlich den „Spitzenvater des Jahres“, die „Managerin des Jahres“ und vergab von 2001 bis 2013 den „Kita-Preis“. Mestemacher will mit den Preisen die Fürsorge und das Gemeinschaftsgefühl in der Gesellschaft fördern. „Deshalb zeigen wir offene Lebensmodelle, in denen die Menschen füreinander da sind, sich gegenseitig helfen, sich gegenseitig fördern und demokratisch-liberal miteinander umgehen“, sagt Prof. Dr. Ulrike Detmers, Initiatorin von „Gemeinsam leben“ dazu. Im vergangenen Jahr gewannen unter anderem Familie Schmitz, ein Drei-Generationen-Haushalt aus Rheinland Pfalz, und „Lebensräume in Balance“, ein Kölner Verein, der mit Wohnungen und Gemeinschaftsräumen Lebensraum für 51 Menschen bereitgestellt hatte. Die Libelle bewundert dieses soziale Engagement und wünscht allen Teilnehmer*innen viel Glück!

Mestemacher-Sozialpreis „Gemeinsam leben“ 2020

Infos und Bewerbung unter www.mestemacher.de

Tags: Mestemacher-Sozialpreis 2020 , Newsletter KW27 , Prof. Dr. Ulrike Detmers

Kategorien: Stadtgeschehen , Nachhaltigkeit