Stadtgeschehen

In Sorge

Rosa Steenken · 26.02.2018

© Diakonie

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Als sie nach Deutschland kamen, hofften viele Flüchtlinge darauf, ihre Familien bald nachholen zu können – die Diakonie versucht zu helfen.

Die Diakonie Düsseldorf steht für Nächstenliebe und ist auch in Sachen Integration ein humanitäres Vorbild. Sie berät Flüchtlinge und versucht zu helfen - sowohl juristisch als auch menschlich. Einer von ihnen ist der Iraker Halid Saleh (Name geändert): Er floh mit seiner Familie aus Mossul in die Türkei, ging 2015 nach Deutschland, während seine  Familie dort blieb. Wie viele andere Flüchtlinge verließ sich Halid Saleh darauf, seine Familie nachholen zu können und ist verzweifelt, da nicht sicher ist, wann und ob überhaupt dies möglich ist. Salehs zwölfjähriger Sohn, der älteste von vier Kinder, kümmert sich um den Haushalt und die kleinen Geschwister sowie die sehbehinderte Mutter, die nicht ohne Hilfe auskommt. Die Mitarbeiter der Diakonie stehen Menschen, die sich in einer ähnlichen Lage wie Halid Saleh befinden, zur Seite, doch bleibt der Ausgang - auch aufgrund der politisch unklaren Lage - ungewiss. (rs)

diakonie-duesseldorf.de

Tags: Diakonie , Flüchtlinge

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