Stadtgeschehen

Gräfins Spielzeug: Neuer Name, neues Konzept

Nadine Lente · 15.03.2018

© Tamara Reuter

© Tamara Reuter

Das „SchauSpielHaus“, den liebevollen Spielwarenladen an der Grafenberger Allee, kennen sicher viele – allerdings stieß der Name ob naheliegender Verwechslungen hier und da auf ein Stutzen. Daher öffnen sich die Toren zu Spiel und Spaß ab sofort unter neuem Namen: „Mathildes Spielkiste“.

Wer sich nun fragt, wer denn Mathilde ist: Der Name nimmt Bezug auf die Gräfin Mathilde von der Recke Volmerstein, Gattin des Gründervaters der Graf Recke Stiftung und selbst eine maßgebliche Person in der Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des heutigen Sozialunternehmens, das den Spielwarenladen betreibt. Mit der Umbenennung kommt auch eine Neugestaltung mit Lesecafé, das zum Verweilen einlädt.

Seit Ende der 1990er Jahre gibt es den Spielwarenladen „SchauSpielHaus" des Sozialpsychiatrischen Verbunds der Graf Recke Stiftung. Hier arbeiten im Rahmen der Arbeitstherapie Menschen mit psychischen Erkrankungen. Nun erhält der Spielwarenladen einen neuen Namen: Aus dem „SchauSpielHaus“ wird „Mathildes Spielekiste“.

Der in einer Projektgruppe entwickelte Name und das in Zusammenarbeit mit dem Grafiker Jan van der Most entstandene Logo nehmen Bezug auf die Bestimmung des Spielwarengeschäfts. „Die Spielekiste sorgt bei Kindern für Wiederkennung der Spielekiste zu Hause und weckt bei Erwachsenen Erinnerungen an die eigene Kindheit“, sagt Reimund Weidinger, Leiter des Geschäftsbereiches Sozialpsychiatrie & Heilpädagogik.“

Mathildes Spielkiste, Grafenberger Allee 341, Düsseldorf-Flingern

Tags: Graf-Recke-Stiftung , Neueröffnung , Spielzeug

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