Stadtgeschehen

Eltern und Kinder im Mittelpunkt

David Fleschen · 31.07.2018

© Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

© Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Evaluierung der Düsseldorfer Familienzentren: Die 89 Düsseldorfer Familienzentren spannen ein dichtes soziales Netz in den Stadtteilen. Gleichzeitig bräuchten sie mehr Ressourcen.

Umfangreiche Beratungsangebote für Eltern, die Vermittlung von Tagespflegediensten und Sprachförderkurse. Das sind einige der Angebote in den insgesamt 89 Düsseldorfer Familienzentren. Gerade weil die Zentren auch außerhalb der Kita-Öffnungszeiten und in sozial schwächeren Milieus eine gute Präsenz bieten, sind sie für viele Familien unverzichtbar geworden. Nun hat die Stadt Düsseldorf etwa ein Jahr lang  in allen Familienzentren Evaluierungs-Interviews durchgeführt. Dabei wurden nach einem festen Fragebogen unterschiedliche Aspekte der städtischen Einrichtungen abgefragt. Das Ergebnis: Die Zentren spannen ein dichtes Versorgungsnetz in den Stadtbezirken und sind dabei oft hervorragend mit anderen sozialen Angeboten in den Stadtteilen vernetzt. Über 65 Prozent der Einrichtungen gaben an, einen engen Kontakt mit Stadtteiltreffs, Jugendfreizeiteinrichtungen oder anderen Kitas zu pflegen. Sehr vielfältig ist auch das Angebot in den Zentren. So gibt es  beispielsweise Hebammensprechstunden,  Frauensport oder Fahrradkurse für Erwachsene. Besonders beliebt sind der Studie zu Folge Familienangebote, etwa gemeinsame Ausflüge. Etwa jeder zweite Befragte nahm innerhalb von zwölf Monaten ein solches Angebot in Anspruch.  Gleichzeitig stellt die Evaluierung aber auch fest, dass die Familienzentren mehr Räume, mehr barrierefreie Zugänge und mehr Personal benötigen. Bisher würden fehlende Ressourcen häufig durch das Engagement der Mitarbeiter ausgeglichen.

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