Schwangerschaft

Nachhaltig leben auch in der Schwangerschaft

Isabella Lacourtiade · 09.04.2018

© heckmannoleg – istock.com

© heckmannoleg – istock.com

Sobald sich Nachwuchs ankündigt, stehen viele Neuanschaffungen an. Im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsjahres haben  wir auch zum Thema Schwangerschaft nach ressourcenschonenden und umweltbewussten Alternativen gesucht.

Schwangerschaftsmode

– mieten statt kaufen

Eine Schwangere braucht nur rund drei bis fünf Monate spezielle Umstandskleidung. Da macht Kaufen meist wenig Sinn. Doch wer will auf schöne Sachen verzichten? Gerade wenn eine tolle Party oder eine Hochzeitseinladung ansteht, braucht es ein schickes Kleid, das aber meist nur einmal getragen wird. Statt kaufen lieber leihen! Das ist nachhaltiger und viel günstiger. Eine große Auswahl an toller Schwangerschaftsmode zum Verleih gibt es zum Beispiel online bei Kilenda oder Babydreams. Sobald der Bauch weiter wächst, wird die geliehene Kleidung einfach zurückgeschickt. Bezahlt wird nur für die Nutzungsdauer. Übrigens: Auch für Babyausstattung, Kindermode und Spielzeug sind die Shops (Kilenda, Babydreams) eine unendliche Fundgrube.

 

Stecker - Nachhaltig
© jarts / photocase

Energieberatung –

erst messen, dann sparen

Wenn es mit dem Nestbautrieb in der Schwangerschaft losgeht, ist auch ein guter Moment zur Energieprüfung im eigenen Haushalt gekommen. Denn Strom verbrauchen wir alle – aber unnötige Stromfresser müssen nicht sein. Ein erster Schritt: Strommessgerät ausleihen und zwischen Steckdose und Gerät anschließen. Jeder Kunde der Stadtwerke kann bequem und kostenlos im Energie-Service-Center am Höherweg 100 ein solches Gerät ausleihen. Auf Wunsch helfen auch Experten bei der Auswertung und zeigen, wo Einsparpotenziale möglich sind. Von Mai bis September ist außerdem das Infomobil der Energieberatung „Düsselblitz“ wieder in der Stadt unterwegs und berät vor Ort.

 

Wickelunterlage
© Leander.com

Matty, die abwaschbare

Wickelunterlage

Eltern verwenden meist Stoff- oder Einmalwickelunterlagen, die gewaschen werden müssen oder im Müll landen, sobald beim Wickeln etwas daneben geht. Bis zum Trockenwerden kommt da einiges zusammen. Eine nachhaltige Alternative wurde von der dänischen Marke Leander entwickelt: Das Wickelkissen Matty aus weichem Schaumstoff ist einfach zu reinigen und gleichzeitig weich und angenehm für die empfindliche Babyhaut. Die Wickelunterlage ist frei von Schadstoffen und Umweltchemikalien, sodass das Baby direkt auf die weiche Oberfläche gelegt werden kann. Handtuch, Decke oder eine andere Stoffunterlage sind nicht mehr nötig.

 

©  Jonathan Schöps / Photocase

Gutes aus zweiter Hand

Für Mami und Baby

Trödeln und Tauschen liegen im Trend. Das ist gut für die Umwelt, das soziale Miteinander und schont die Familienkasse. Eltern wissen: Kinderkleidung und Spielzeug nehmen schnell überhand und sind schon nach ein paar Monaten passé. Private Nachbarschaftsinitiativen, Kindergärten und Kitas veranstalten regelmäßig Flohmärkte für Baby- und Kindersachen. Online gibt es ebenfalls zahlreiche Anbieter: neben Ebay-Kleinanzeigen spezielle Plattformen wie mamikreisel.de, mamiwelt.de oder kleiderkorb.de. Auch beliebte Secondhandläden wie die Klammotte oder Second Luck bieten eine große Auswahl. Aktuelle Flohmarkttermine findest Du auch in unserem Online-Termin-Kalender.

Tags: Nachhaltigkeit , Schwanger

Kategorien: Schwangerschaft , Nachhaltigkeit