Nachhaltigkeit

Waldwelten

Fabian Stammen · 07.01.2018

© NAJU NRW

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Nach zwei Jahren endet das interkulturelle Projekt der Naturschutzjugend (NAJU), das Kindern und Jugendlichen Naturerfahrungen ermöglicht hat.

Zu Beginn des Projekts wurden interessierte Erwachsene in sechstätigen Schulungen für die naturpädagogische Umweltbildung qualifiziert. Die Ehrenamtlichen führten im späteren Projektverlauf Workshops zu verschiedenen Themen, wie GPS-Orientierung im Wald, Naturwahrnehmung und Schnitzen, für Schulen und andere Jugendgruppen durch. Die Projektleiterin Kathrin Schimmel blickt zufrieden auf das Projekt zurück: „Fast 300 Kinder und Jugendliche, die zum Teil kaum Kontakt zur Natur hatten, konnten wir in den Workshops neue Naturerfahrungen ermöglichen. Mit einer wertschätzenden Beziehung zur Natur entwickelt sich oft eine umweltbewusste Haltung, aus der wiederum ein Engagement im Natur- und Umweltschutz entstehen kann.“
Im Rahmen der Abschlussfeier in Düsseldorf bedankt Schimmel sich bei den Ehrenamtlichen für ihr Engagement und übergibt ihnen naturpädagogische Zertifikate. Für die Münsteraner Ehrenamtliche Julia Bilder, Studentin der Landschaftsökologie hat sich die Teilnahme am Projekt gelohnt: „Ich habe zahlreiche Methoden kennengelernt, die sich in der Umweltbildung bewährt haben und praktische Erfahrungen in der Leitung von Gruppen gesammelt.“
Doch mit dem Projekt endet natürlich nicht das Engagement in der Umweltbildung: Binder und viele andere Projektteilnehmer und -teilnehmerinnen haben für das kommende Jahr zahlreiche Veranstaltungen in der Umweltbildung bei der NAJU NRW sowie den Ortsverbänden geplant.

Tags: NAJU , Projekt , Umwelt

Kategorien: Nachhaltigkeit