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Von wegen Mist!

Jürgen und Eva Karla · 18.11.2019

© Jürgen Karla

© Jürgen Karla

Würfeln, vorlaufen, Karte verteilen. Riesenfreude, Schadenfreude, Ärgern. „So ein Mist“ bringt uns Zockerei punktgenau auf den Spieltisch.

Selten war ein Spieltitel so unpassend. „So ein Mist“ ist nämlich ein richtig schönes Zockerspiel und alles andere als Mist. Im Kreis liegen die positiven Futterkarten, die wir gern einsammeln möchten, ohne dabei auf die negativen Häufchenkarten der anderen Tiere zu treten. Unsere Tiere laufen auf diesen Karten im Uhrzeigersinn weiter – und das wird über die Würfel bestimmt. An der Reihe, werfen wir den ersten Würfel. Bin ich zufrieden mit dem Ergebnis, gehe ich die entsprechende Zahl Karten voran. Dann wird die dort liegende Karte verteilt. An mich, falls ich dort allein stehe. An einen anderen Spieler, wenn der vorher schon dort stand. Und das löst regelmäßig Jubelschreie aus: Freude, wenn ich selbst Pluspunkte einsammele, Schadenfreude, wenn ich einem Mitspieler eine Minuskarte zukommen lasse. Und damit das ganze auch zur Zockerei wird, darf ich bis zu fünf Mal würfeln – würfele ich eine Zahl doppelt, muss ich allerdings sofort damit loslaufen. Und das ist das Tolle, weil hier auch die Mitspieler häufig genug Schadenfreude erleben können. „So ein Mist“ ist ein richtiges Kleinod und bei uns einer der Hits des Herbstes.

Spiel: „So ein Mist“

Von Rüdiger Dorn
Erschienen bei Abacusspiele 2019
Für 3 bis 6 Spieler
Ab 6 Jahren
Spieldauer ca. 15 Minuten
13,99 Euro

https://abacusspiele.de/spiele/so-ein-mist/

Tags: Abacus , Familienspiel , Kinderspiel , So ein Mist , Spiel

Kategorien: Lesen Hören Sehen