Lesen Hören Sehen

Unsere große kleine Farm

Peter Hoch · 17.06.2019

© PROKINO Filmverleih GmbH

© PROKINO Filmverleih GmbH

In der beeindruckenden, familientauglichen Dokumentation lässt sich miterleben, wie Idealisten Brachland in einen nachhaltigen Farmbetrieb verwandeln.

Als ihr Vermieter sie 2010 wegen des Gebells ihres Hundes aus ihrer Wohnung in Los Angeles wirft, fassen der Dokumentarfilmer John Chester und seine Frau Molly, eine Promi-Köchin, sich ein Herz und einen Entschluss: Mit fachkundiger Unterstützung kaufen sie 80 Hektar brachliegendes Land, um darauf einen ökologisch nachhaltigen Farmbetrieb aufzubauen. John Chester hält alle Schritte mit der Kamera fest, viele davon sind allerdings zermürbend: Der Monokulturboden ist ausgelaugt, Schädlinge dezimieren Pflanzen und Nutztiere und noch dazu wüten Stürme und Feuersbrünste. Doch die Idealisten und ihre Mitarbeiter halten durch und nach fünf Jahren zeigt sich in prachtvollen und anrührenden Bildern, dass sie richtig lagen und Erfolge erwirtschaftet werden können – indem mit der Natur und nicht gegen sie gearbeitet wird. Denn der Kreislauf des Lebens sorgt irgendwann dafür, dass alles seine Richtigkeit hat, Schneckenbefall und Kojoten inklusive. Am Ende steht ein beeindruckender, inspirierender Film, der das Wunder des Lebens auf unterhaltsame Weise für Große und Klein nachvollziehbar macht.

Unsere große kleine Farm

Kinostart: 11. Juli
Regie: John Chester
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung
Libelle-Empfehlung: ab 7 Jahren


Tags: Dokumentation , Landwirtschaft , Nachhaltigkeit

Kategorien: Lesen Hören Sehen