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Shaun das Schaf 2: Ufo-Alarm

Peter Hoch · 06.08.2019

© DreamWorks Animation LLC

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Shaun und die anderen Knet-Farmtiere bekommen Besuch von einer außergewöhnlichen Aliendame.

Shaun, das freche Schaf, und seine tierischen Freunde von der Mossy-Bottom-Farm begeistern seit 2006 in ihren drolligen, typisch britischen Stop-Motion-Animationskurzfilmen ganz kleine, aber auch große Fernsehzuschauer weltweit. In Deutschland waren die 150 jeweils sechsminütigen Folgen vor allem in der „Sendung mit der Maus“ zu sehen und später auch auf DVD ein großer Erfolg. Ersonnen wurde die Trickfilmreihe von den kreativen Köpfen bei Aardman Animations aus Bristol, die Shaun bereits 1995 in ihrer dritten Kurzgeschichte um den tapsigen Erfinder Wallace und seinen klugen Hund Gromit die dritte Hauptrolle zukommen ließen. „Unter Schafen“ machte den wolligen Wiederkäuer dermaßen populär, dass es schon damals jede Menge Merchandisingmaterial mit Bechern, Mützen und Rucksäcken in Schafform gab. Mit dem ersten Kinofilm verbuchte man 2015 dann einen 100-Millionen-Dollar-Hit, dem nun eine inhaltlich unabhängige Fortsetzung folgt.

Merkwürdiges Weltraumwesen
Spielte Teil 1 in weiten Teilen in der großen Stadt, bleibt man im Sequel den vertrauten Schauplätzen rund um den Hof und das verschlafene Örtchen Mossingham treu. Shaun treibt dort wie üblich seine Streiche mit Hütehund Bitzer und bekommt dadurch fast nichts von den seltsamen Lichtern mit, die eines Nachts am Himmel zu sehen sind. Doch dann entdeckt er in der Scheune ein merkwürdiges Weltraumwesen, das auf der Erde eine Bruchlandung hingelegt hat. Die freundliche Außerirdische namens Lu-La stellt mit ihm bald allerlei Unsinn an, verfügt aber auch über ungewöhnliche Kräfte, an denen eine ominöse Organisation interessiert ist, die ihr Ufo gefunden hat. Als die Aliendame irgendwann auch noch das Heimweh plagt, lassen Shaun und seine Freunde nichts unversucht, sie zurück nach Hause zu bringen. Der fertige Film, in dem Shaun-typisch nicht wirklich gesprochen wird, war bis Redaktionsschluss nicht zu sehen. Schon in den Trailern sind aber die gewohnte Liebe zum Detail und viele einfalls- und anspielungsreiche Bildgags auszumachen, was darauf schließen lässt, dass die Macher von „Chicken Run“, „Die Piraten!“ und zuletzt „Early Man“ ihrer Filmografie einen weiteren gelungenen Eintrag hinzugefügt haben.

Shaun das Schaf 2: Ufo-Alarm

Kinostart: 26. September
Regie: Will Becher
Libelle-Einschätzung: ab 5 Jahren

Tags: Animationsfilm , Kinderfilm , Knetfiguren

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