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Pettersson und Findus – Findus zieht um

Peter Hoch · 29.08.2018

© Wild Bunch Germany 2018

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Im dritten Realfilm der Kinderbuchhelden probt Kater Findus die Selbstständigkeit und stürzt Pettersson damit in eine Freundschaftskrise

Pettersson und sein Kater Findus sind eigentlich beste Freunde, nicht von ungefähr leben sie gemeinsam unter einem Dach. Doch diesmal entwickeln sich die Dinge zunächst ein wenig anders. Denn Findus bringt Pettersson ständig um den wohlverdienten Schlaf, weil er so gerne lautstark auf seinem Bettchen herumturnt. Kurzerhand zimmert der Erfinder aus dem alten Plumpsklo ein kleines Hüpfhaus, in dem Findus sich austoben kann. Doch schon nach kurzer Zeit will der Kater nur noch in seinem „eigenen Haus“ wohnen und übernachten – obwohl er nachts manchmal Angst vor Schatten, Geräuschen und dem Fuchs hat, will er doch schon groß und selbstständig sein. Wie schon in den beiden Vorgängerrealverfilmungen beweist Regisseur Ali Samadi Ahadi Gespür für liebevolle Details, niedliche visuelle Gags und die richtige Herangehensweise. Die Geschichte, die er erzählt, ist wie schon die Buchvorlage perfekt auf die Zielgruppe der Drei- bis maximal Sechsjährigen zugeschnitten: Es gibt keinen Bösewicht, nur drollige Figuren und von Kleinkindern nachvollziehbare Bedürfnisse, Ängste und leicht zu lösende Konflikte.

Kinostart: 13. September
Regie: Ali Samadi Ahadi
Mit: Stefan Kurt, Marianne Sägebrecht, Max Herbrechter u. v. a.
FSK-Freigabe: stand bei Redaktionsschluss nicht fest, Libelle-Empfehlung: ab 3 J.

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