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Meine teuflisch gute Freundin

Peter Hoch · 28.06.2018

© Wild Bunch Germany 2018 / Wolfgang Ennenbach

© Wild Bunch Germany 2018 / Wolfgang Ennenbach

Die Tochter des Teufels will sich auf Erden beweisen und Böses tun, gerät in dieser Teenagerkomödie aber ausgerechnet an eine Gutmenschenfamilie.

Sie mag zwar die Tochter des Teufels sein, die Probleme der 14-jährigen Lilith unterscheiden sich jedoch kaum von denen normaler Teenager. Gelangweilt von der eintönigen Hölle will sie sich endlich beweisen und macht Papa Satan dazu einen Vorschlag: Wenn sie es innerhalb einer Woche schafft, einen braven Erdenbürger zum Bösen zu verführen, darf sie dauerhaft auf der Welt Übles tun. Schafft sie es nicht, droht ihr auf ewig ein öder Bürojob in der väterlichen Unterwelt. Dumm nur, dass Liliths ahnungslose Gastfamilie aus lauter Gutmenschen besteht, allen voran Greta, die im selben Alter wie sie ist und mit ihr zur Schule geht. Mit verschiedenen Gemeinheiten versucht das Teufelsmädchen, Greta für seine Zwecke zu manipulieren, macht stattdessen aber selbst unerwartete Erfahrungen. Die solide Teenagerkomödie basiert auf dem Roman „How to be really bad“ von Hortense Ullrich und punktet mit spielfreudigen Darstellern und einer zielgruppengerechten Variante thematisch ähnlich gelagerter Filme wie „Teuflisch“ oder „Little Nicky“ fernab von Reiterhöfen, Sommercamps und Tanzschulen.

 

Kinostart: 28. Juni 2018
Regie: Marco Petry
Mit: Emma Bading, Janina Fautz, Emilio Sakraya u. v. a.
FSK-Freigabe: ab 6 J., Libelle-Empfehlung: ab 10 Jahren

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