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Mein Freund, die Giraffe

Peter Hoch · 22.02.2018

© Little Dream Entertainment

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Als Dominik eingeschult wird und sein sprechender Giraffenkumpel Raff ihn nicht begleiten kann, wird ihre Freundschaft auf die Probe gestellt.

Der kleine Dominik und Raff sind die allerbesten Freunde und verstehen sich blendend – und das, obwohl Raff gar kein Mensch ist, sondern ein Giraffenbulle, der im nahegelegenen Zoo lebt. Aus nicht weiter erklärtem Grund kann er sprechen, sodass es selbst auf dieser Ebene keine Probleme zwischen ihm und dem Jungen gibt. Als Dominik eingeschult wird, ändern sich die Dinge jedoch, denn so gern der Sechsjährige auch würde, in die Schule kann er Raff nicht mitnehmen. Das sorgt bald für Spannungen zwischen ihnen, zumal Dominik sich auch mit seinem Klassenkameraden Yous anfreundet. Doch wer sagt, dass man nur einen besten Kumpel haben kann? Die Grundidee des Films fußt auf einem in seiner niederländischen Heimat immens populären Gedicht der 1995 verstorbenen Kinderbuchautorin Annie M.G. Schmidt. Die Regisseurin Barbara Bredero („Mister Twister“) hat darauf aufbauend einen niedlich-fantasievollen Kinderfilm gedreht, der ohne jede angsteinflößende Szene auskommt und so auch schon für sehr kleine Zuschauer geeignet ist, Kinder jenseits der zweiten Klasse aber eher langweilen wird.

Kinostart: 1. März
Regie: Barbara Bredero
Mit: Liam de Vries, Martijn Fischer, Rayan Belrhazi Alaoui u. v. a.
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung, Libelle-Empfehlung: ab 4 J.

 

Tags: Kino

Kategorien: Freizeit , Kultur , Lesen Hören Sehen