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Mary und die Blume der Hexen

Peter Hoch · 28.08.2018

© Ponoc

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In diesem Anime findet die zehnjährige Mary im Wald Zauberbeeren und einen Hexenbesen, die sie in ein magisches Abenteuer stürzen.

Die zehnjährige Mary ist ein echter Wildfang, leidet aber insgeheim unter ihren nicht zu bändigenden roten Haaren und ihrer vermeintlichen Talentlosigkeit. Eines Tages wird sie während der Ferien bei ihrer Großtante von einer Katze in den nahen Wald gelockt, wo sie wundersame Beeren und einen Besen entdeckt, die sie in ein magisches Abenteuer stürzen. In rasantem Tempo bringt das verzauberte Reinigungsutensil sie in eine Hexenuniversität über den Wolken, die von allerlei sonderbaren Kreaturen bevölkert wird. Nicht von ungefähr erinnern Figuren und Handlung nicht nur an „Harry Potter“, sondern vor allem an die Anime-Meisterwerke des japanischen Studio Ghibli wie „Chihiros Reise ins Zauberland“ oder „Kikis kleiner Lieferservice“: Ein Großteil der Filmcrew besteht aus ehemaligen Ghibli-Künstlern, die nun im neuen Studio Ponoc arbeiten. Etwas mehr Eigenständigkeit und Feintuning bei der Story hätten ihrem Film nach Mary Stewarts Buch „Der verhexte Besen“ von 1971 zwar gut getan, trotzdem weiß auch dieses Quasi-„Best-of“ zu gefallen, nicht zuletzt durch seine prächtigen, fantasievollen Zeichnungen.

Kinotermine: 13. und 16. September
Regie: Hiromasa Yonebayashi
FSK-Freigabe: stand bei Redaktionsschluss nicht fest, Libelle-Empfehlung: ab 8 J.

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