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Luis und die Aliens

Peter Hoch · 16.05.2018

© Ulysses Films

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Der Sohn eines verschrobenen Ufo-Forschers freundet sich in diesem gelungenen Animationsfilm mit drei chaotischen Aliens an.

Luis Sonntag hat es als Sohn eines verschrobenen Ufo-Forschers nicht gerade leicht an seiner Schule. Alle halten ihn für mindestens ebenso schräg wie seinen Vater, der um jeden Preis nachweisen will, dass es außerirdisches Leben gibt. Tatsächlich liegt der Papa damit völlig richtig, allerdings ist es Luis, der eines Tages den Aliens Mog, Nag und Wabo begegnet, die auf der Erde nach einer Bruchlandung im Teleshoppingrausch sind. Doch zum einen muss Luis seine gestaltwandelnden neuen Freunde vor seinem Vater geheim halten, der sie womöglich einfrieren will. Zum anderen plant Luis‘ Schuldirektor, den vernachlässigten 12-Jährigen auf das Internat der fürchterlichen Frau Diekendaker zu schicken. Die deutschen Zwillingsbrüder Christoph und Wolfgang Lauenstein, die 1990 für ihren Kurzanimationsfilm „Balance“ einen Oscar erhielten, legen mit „Luis und die Aliens“ ihr überzeugendes Kinodebüt vor, das zwar tricktechnisch nicht mit Pixar, DreamWorks & Co. mithalten kann, aber durch ein charmantes Drehbuch und liebevoll porträtierte Charaktere überzeugt. Aber Achtung: Im Finale wird es recht gruselig!

Kinostart: 24. Mai 2018
Regie: Christoph und Wolfgang Lauenstein
Mit den Stimmen von: Chloë Lee Constantin, Martin May, Ulrike Johannson u. v. a.
FSK-Freigabe: stand bei Redaktionsschluss nicht fest, Libelle-Empfehlung: ab 6 J.

 

Tags: Film , Kino , Luis und Aliens

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