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Leo muss zum Friseur

Jürgen Karla · 03.09.2018

© Abacusspiele

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Nominiert zum Kinderspiel des Jahres 2016. Mit voller Haarpracht.

Leo muss zum Friseur und zwar dringend. Wir Spieler haben gemeinsam fünf Runden Zeit, den Löwen Leo zum Friseur zu geleiten. Doch Leo trödelt rum. Wir spielen reihum eine Karte aus. Die Zahl darauf bestimmt, wie weit Leo auf dem verdeckt ausliegenden Plättchenpfad zum Friseur vorankommt. Das entsprechende Plättchen wird aufgedeckt. Stimmt seine Farbe mit der Farbe der ausgespielten Karte überein, kommen wir ohne Zeitverlust voran. Stimmt die Farbe nicht überein, verquatscht Leo sich auf seinem Weg mit dem abgebildeten Tier. Die dort angegebene Zahl an Stunden zeigt an, wie weit die Uhr vorgestellt wird. Schaffen wir es nicht vor 20 Uhr zum Friseursalon, kommt Leo samt seiner ungeschnittenen Löwenmähne zurück zum Start und alle Plättchen werden wieder verdeckt. Das ist die große Stunde der Kinder, die sich natürlich toll merken können, welches Plättchen wo liegt. Die Erwachsenen unterstützen in der nächsten Runde dann die Kinder beim taktisch geschickten Ausspiel der Karten. Und so funktioniert Leo muss zum Friseur wunderbar mit der ganzen Familie. Wir haben aber auch schon in unserer reinen Männerrunde mächtig viel Spaß damit gehabt. Nominiert war es zum Kinderspiel des Jahres 2016, es hätte aber auch in die Kategorie Spiel des Jahres gut hineingepasst. Die wunderschöne Grafik und eine sehr gute Regel runden das tolle Spielerlebnis ab.

LEO MUSS ZUM FRISEUR
nominiert zum Kinderspiel des Jahres 2016

von Leo Colovini, erschienen bei Abacusspiele 2016
für 2-5 Spieler ab 6 Jahren,
ca. 30 Minuten, 19,99 Euro

Tags: Spiel

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