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Latte Igel und der magische Wasserstein

Peter Hoch · 13.11.2019

© Koch Films

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Ein vorwitziges Igelmädchen und ein Eichhörnchenjunge begeben sich auf eine gefährliche Mission, um ihren Wald zu retten.

1956 veröffentlichte der skandinavische Autor Sebastian Lybeck sein Kinderbuch „Latte Igel und der Wasserstein“, das 1959 auch bei uns Beachtung und 1969 einen frühen sowie 2009 einen extrem späten Nachfolger erhielt. Mit diesem Computeranimationsfilm wurde die Geschichte nun in bewegten Bildern umgesetzt, hier und da zeitgemäß modifiziert und Latte Igel ist anno 2019 zudem kein Held mehr, sondern eine Heldin. Die Handlung ist die einer klassischen Fantasystory, die in kindgerechte Form gebracht wurde: Als wegen akuten Wassermangels der Wald verdorrt und die Tiere zu verdursten drohen, macht sich das wegen seiner Stacheln und Schusseligkeit von vielen gemiedene Igelmädchen Latte unterstützt vom Eichhörnchenjungen Tjum auf die gefährliche Reise zum Bärenkönig. Der ist nämlich für die ganze Misere verantwortlich, weil er den titelgebenden Stein geraubt hat. Die putzigen Animationen sind solider Standard und dramaturgisch wurde das Gezeigte auch schon für Vierjährige verständlich und nicht zu aufregend umgesetzt – wer älter als acht Jahre ist, könnte sich aber womöglich langweilen.

Latte Igel und der magische Wasserstein

Kinostart: 25. Dezember
Regie: Nina Wels, Regina Welker
Mit den Stimmen von: Luisa Wietzorek, Timur Bartels, Henning Baum u. v. a.
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung, Libelle-Empfehlung: ab 3 Jahren

Tags: Animation , Kinderfilm

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