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Königin von Niendorf

Peter Hoch · 13.02.2018

© daredo media

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Lea drohen langweilige Sommerferien zuhause auf dem Land. Um Abhilfe zu schaffen, will sie als erstes Mädchen Mitglied einer örtlichen Jungsbande werden.

Die zehnjährige Lea hat in diesem Jahr auf die Sommerferien überhaupt keine Lust. Mit ihrer besten Freundin, die sich allmählich mehr für Jungs als für Spaß, Streiche und Abenteuer interessiert, hat sie sich auseinandergelebt, weshalb Lea auch nicht wie früher mit ihr ins Ferienlager fahren möchte. In ihrer Gemeinde im ländlichen Brandenburg ist jedoch nur wenig los, sodass sechs langweilige Wochen drohen. Als sie einige Jungs dabei beobachtet, wie sie ein leeres Ölfass für den Bau eines Floßes klauen, weckt das ihr Interesse. Doch als Mädchen hat Lea bei der Bande einen schlechten Stand und um Mitglied zu werden, muss sie sich einer besonderen Mutprobe unterziehen. Dass die Filmemacher hier mit Minibudget, aber viel Herzblut bei der Sache waren, merkt man dem Ergebnis zwar an, nur wenige junge Zuschauer dürften sich jedoch wirklich dafür erwärmen. Abgesehen von einer fragwürdigen Mutprobenszene mit einem Zug ist vieles zu unspektakulär und weit weg von den abenteuerlichen oder humorvollen Kinderfilmen, für die die Herzen der Zielgruppe zwischen sieben und zehn Jahren nun einmal üblicherweise brennen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=wa4B0yjIIA0

Kinostart: 15. Februar
Regie: Joya Thome
Mit: mit Lisa Moell, Denny Sonnenschein, Mex Schlüpfer u. v. a.
FSK-Freigabe: ab 0 J., Libelle-Empfehlung: ab 7 J.

Tags: Film

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