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Kleiner Aladin und der Zauberteppich

Peter Hoch · 12.06.2019

© KMBO

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Ein Junge vom Lande begibt sich auf der Suche nach einem Diamanten in die Stadt des fiesen Sultans.

Gleich vorweg: Mit dem Wunderlampen-Aladin aus „1001 Nacht“, der gerade erst wieder in der Realfilmversion des Disney-Meisterwerks von 1992 zu bestaunen war, hat der Titelheld dieses dänischen Animationsspaßes nichts zu tun. Über ein magisches Utensil verfügt jedoch auch er: Gleich zu Beginn erhält der abenteuerlustige Schneidersohn vom Lande von einem Nachbarn einen fliegenden Teppich und damit verbunden den etwas vagen Auftrag, nach einem Diamanten zu suchen, den der alte Mann in der Herrscherstadt Petto verloren hat. Zusammen mit seiner Ziege Suleika begibt Aladin sich dorthin, lernt das Straßenmädchen Smaragda kennen und muss es mit ihrem hinterlistigen Bandenchef „Die Ratte“ und dem gefräßigen Sultan aufnehmen, die es beide auf das verzauberte Knüpfwerk abgesehen haben. Gelungen ist trotz der recht simpel gehalten Optik die atmosphärische Darstellung der märchenhaften Orient-Metropole, inhaltlich ist vor allem die zweite Filmhälfte aber leider sehr schablonenhaft geraten, sodass bei Kindern jenseits des Grundschulalters Langeweile aufkommen dürfte.

Kleiner Aladin und der Zauberteppich


Kinostart: 11. Juli
Regie: Karsten Kiilerich
Mit den Stimmen von: Julian Janssen, Annika Preil, Jessica Lange u. v. a.


FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung
Libelle-Empfehlung: ab 3 Jahren

Tags: dänischer Kinderfilm

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