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Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers

Peter Hoch · 14.01.2019

© Concorde Filmverleih Gmb

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Um den Immenhof zu retten, lässt sich die 16-jährige Lou auf ein riskantes Geschäft mit einem unsympathischen Rivalen ein.

Viele Eltern und Großeltern dürften mit den fünf Mädchen-Pferde-Heimatfilmen um den Immenhof aufgewachsen sein, die von 1955 bis 1977 gedreht wurden – nicht zuletzt dank zahlloser TV-Wiederholungen. Auf den Nostalgie-Effekt und den ungebrochenen Trend, dass in den meisten deutschen Filmen für Mädchen zwischen neun und 15 Jahren Pferde und ruinöse Reiterhöfe im Mittelpunkt zu stehen haben, setzt nun diese modernisierte Neuauflage. Inhaltlich geht es um die drei Schwestern Lou, Charly und Emmie, die nach dem Tod des Vaters das Jugendamt davon überzeugen müssen, dass die volljährige Charly sich ausreichend um die beiden jüngeren Geschwister kümmern kann. Im Mittelpunkt steht aber die pubertierende Lou, die sich auf ein heikles Geschäft mit dem Besitzer des Nachbargestüts einlässt. Parallel dazu muss sie sich in Liebesdingen zwischen ihrem Kindheitsfreund Matz und dem YouTuber Leon entscheiden. Handwerklich solide gemacht, aber uninspiriert nach Schema (P)F(erd), so lautet nach Sichtung eines halbstündigen Zusammenschnitts des Films das vage Urteil – komplett war „Immenhof“ vorab leider nicht zu sehen.

 

Kinostart: 17. Januar
Regie: Sharon von Wietersheim
Mit: Leia Holtwick, Laura Berlin, Heiner Lauterbach u. v. a.
FSK-Freigabe: stand bei Redaktionsschluss nicht fest, Libelle-Einschätzung: ab 9 J.

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