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Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft

Peter Hoch · 28.01.2018

© Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH / Tom Trambow

© Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH / Tom Trambow

In der Fortsetzung wird eine böse Ex-Direktorin wieder lebendig und versucht, die Schule unter ihre Kontrolle zu bringen. Held Felix will das verhindern.

Sabine Ludwigs Kinderbuch „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ wurde vor zwei Jahren leidlich gelungen verfilmt. Genügend Zuschauer fanden sich für die streckenweise recht alberne und hektische Adaption dennoch, sodass nun die Fortsetzung ansteht, diesmal ohne Buchvorlage, aber im selben, wenig inspirierten Stil. Felix, der Held des Vorgängerfilms, ist inzwischen 13 und hat sich an der Otto-Leonhard-Schule gut eingelebt. Selbst mit seiner Direktorin Dr. Schmitt-Gössenwein alias „Schmitti“ hat er sich arrangiert. Dann ereignen sich jedoch dramatische Dinge: Die verhasste und längst verstorbene Ex-Direktorin Hulda Stechbarth wird wieder lebendig und versucht, die Macht an der Schule an sich zu reißen. Dazu ist ihr jedes Mittel recht und so schrumpfen nicht nur die darin bereits leidgeprüfte „Schmitti“, sondern auch Felix’ Eltern auf Puppengröße. Leider kommt die Handlung erst gegen Ende in Fahrt, vorher bleiben die Charaktere wie schon in Teil 1 überwiegend blass und die Gags zünden nur selten. Lediglich die Spezialeffekte wissen erneut zu überzeugen. 

Kinostart: 18. Januar
Regie: Tim Trageser
Mit: Oskar Keymer, Julia Hartmann, Axel Stein u. v. a.
FSK-Freigabe: stand bei Redaktionsschluss nicht fest, Libelle-Empfehlung: ab 6 J.

Tags: Kinofilm

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