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Geister der Weihnacht – Augsburger Puppenkiste

Peter Hoch · 26.11.2018

© universum film

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Der neue Weihnachtsfilm der Augsburger Puppenkiste adaptiert Charles Dickens’ „Eine Weihnachtsgeschichte“.

Charles Dickens’ „Eine Weihnachtsgeschichte“ um den hartherzigen Ebenezer Scrooge hat bereits zahllose Adaptionen erfahren, als Real- ebenso wie als Trickfilm. Bei Kindern dürften insbesondere die Muppet-Version, die CGI-Fassung von 2009 und der klassisch animierte Disney-Kurzfilm mit Onkel Dagobert bekannt sein. Mit ihrem dritten Weihnachtskinofilm bringt die Augsburger Puppenkiste Geizhals Scrooge, die Weihnachtsgeister und den kleinen Tim und seine Familie nun auch als Marionettentheater auf die Leinwand. Das gelingt den Spielern und Sprechern mit gewohnt liebevollem Charme und Gespür für eine kindgerechte Erzählweise, ohne die Vorlage zu verraten. Nach wie vor geht es darum, wie der alte, verbitterte Geschäftsmann in der Weihnachtsnacht von mehreren Geistern besucht wird, die ihn durch Ausblicke in die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Weihnacht zu einem guten Menschen machen. Trotz harmlosester Optik könnten ganz kleine Kinder von der Story überfordert sein, spätestens ab 5 Jahren sollte einem Kinobesuch an ausgewählten Terminen im Dezember aber nichts im Weg stehen.

Kinostart: 1. Dezember
Regie: Julian Köberer, Judith Gardner
Mit den Stimmen von: Thomas Rauscher, Laurent Amadeus Nickolaus, Florian Innerebner u. v. a.
FSK-Freigabe: ab 0 J., Libelle-Empfehlung: ab 5 J.

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