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Gans im Glück

Peter Hoch · 20.08.2018

© Original Force Ltd. / 2018 Wild Bunch Germany

© Original Force Ltd. / 2018 Wild Bunch Germany

Macho-Gänserich Peng bricht sich den Flügel und tritt die Reise zu seinem Schwarm zu Fuß an. Dabei wird er zum Beschützer zweier Entenküken.

Peng ist das Macho-Großmaul in seiner Höckergänseschar, in der er mit seinen Flugmanövern immer wieder für Ärger sorgt. Bei der Reise gen Süden vor dem Winter bleibt er dann auch länger am Übernachtungsplatz, weil er meint, er werde seine Artgenossen sowieso einholen. Zufällig rettet er dort die Entenkinder Lissy und Lucky vor dem schizophrenen Kater Banzou. Zu ihren Geschwistern will Peng die Küken jedoch nicht bringen, und das, obwohl er es war, der sie mit einer Crashlandung von ihnen getrennt hatte. Als er sich bei einem neuen Unfall einen Flügel bricht und zu Fuß weiter muss, kommt ihm eine Idee: Wieso die beiden nun nicht doch begleiten und als lebenden Schutzschild benutzen? Dass der selbstsüchtige Gänserich bei der folgenden Reise eine Läuterung durchmacht, ist dem erwachsenen Zuschauer natürlich von Anfang an klar. Die zwanzig Minuten, die vorab gezeigt wurden, lassen aber darauf schließen, dass hier ein witziger Animationsspaß in die Kinos kommen könnte, der sich visuell – und hoffentlich auch dramaturgisch – nicht vor den Werken von Pixar, Disney, Dreamworks & Co. verstecken muss.

 

Kinostart: 9. August
Regie: Chris Jenkins
Mit den Stimmen von: Markus Pfeiffer, Marcia von Rebay, Norman Endres u. v. a.
FSK-Freigabe: stand bei Redaktionsschluss nicht fest, Libelle-Einschätzung: ab 5 J.

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