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Fritzi – Eine Wendewundergeschichte

Peter Hoch · 22.10.2019

© Weltkino Filmverleih GmbH

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Die Ereignisse um den Mauerfall der DDR sorgen, aus kindlichem Blickwinkel erzählt, für einen Animationsfilm der besonderen Art.

Die zwölfjährige Fritzi aus Leipzig freut sich 1989 darauf, ihre Sommerferien mit ihrer besten Freundin Sophie und deren Hund Sputnik genießen zu können. In Fritzis Baumhaus enttäuscht Sophie sie aber mit der Neuigkeit, dass sie schon tags darauf mit ihren Eltern in den Urlaub aufbrechen wird. Immerhin auf Sputnik, der nicht mit kann, darf Fritzi aufpassen, trotzdem ist sie traurig, als Sophie ihr in all den Wochen nicht einmal eine Postkarte schreibt. Am ersten Schultag wird dann deutlich, dass Sophie nicht wiederkommen wird: Wie einige andere Bürger aus der DDR haben ihre Eltern mit ihr die Flucht über die geöffneten ungarischen Grenzen ins „verbotene“ Westeuropa gewagt. Verschiedene Ereignisse und der Wunsch, Sophie wiederzusehen und ihr Sputnik zurückzugeben, führen dazu, dass Fritzi eine mutige Entscheidung trifft. Basierend auf dem Kinderbuch „Fritzi war dabei. Eine Wendewundergeschichte“ von Hanna Schott erzählt der hübsch animierte Trickfilm auf kindgerechte Weise mal dramatisch, mal humorvoll von den Geschehnissen, die im Herbst vor 30 Jahren Ostdeutschland und die Welt veränderten.

Fritzi – Eine Wendewundergeschichte

Kinostart: 9. Oktober 2019
Regie: Ralf Kukula, Matthias Bruhn
Mit den Stimmen von: Naomi Hadad, Ben Hadad, Jördis Triebel u. v. a.
FSK-Freigabe: ab 6 Jahren, Libelle-Empfehlung: ab 8 Jahren

Tags: Animationsfilm , Kinderfilm , Weltkino

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