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Ferdinand – Geht STIERisch ab!

Peter Hoch · 07.01.2018

© Twentieth Century Fox France

© Twentieth Century Fox France

Ein friedliebender Stier wird aufgrund einer Verwechslung in eine Stierkampfarena nach Madrid gebracht und sucht den Weg zurück nach Hause.

1936 veröffentlichten Munro Leaf und Robert Lawson ihr Kinderbuch „Ferdinand, der Stier“, das man bald darauf bei Disney als achtminütigen Trickfilm umsetzte, der 1939 den Oscar für den besten animierten Kurzfilm erhielt. Fast 80 Jahre später versuchen sich nun die Blue Sky Studios, die Kinozuschauern vor allem durch ihre fünf „Ice Age“- und zwei „Rio“-Filme bekannt sein dürften, an einer längeren Version der populären Geschichte. Die dreht sich auch heute noch um den friedfertigen und blumenliebenden Stier Ferdinand, der eines Tages auf seiner heimischen Weide irgendwo in Spanien nach einem Bienenstich von Talentscouts irrtümlich für eine reißende Bestie gehalten und nach Madrid in eine Stierkampfarena verfrachtet wird. Fern von seinem geliebten Bauernhof und seiner menschlichen Freundin Nina weigert Ferdinand sich, den wilden Stier zu markieren, und versucht mit Hilfe einiger Außenseiterfreunde, zurück nach Hause zu kommen. Der Film war vorab nicht zu sehen, die pazifistische Story dürfte aber auch heute noch gut bei Kindern und Eltern ankommen und Optik und Humor des Trailers lassen auf eine unterhaltsame Umsetzung der Vorlage hoffen. 

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Kinostart: 14. Dezember
Regie: Carlos Saldanha
Mit den Stimmen von: Daniel Aminati, Bettina Zimmermann, Max Giermann u. v. a.
Libelle-Einschätzung: ab 4 J

Tags: Film

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