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Erzähl mir was

Nadine Lente · 16.01.2018

© sergej lepke

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Da kann „die coolste Kinderband der Welt“ noch so oft „erzähl mir keine Märchen“ singen – wegzudenken sind die Klassiker aus kaum einem Kinderzimmer. Geballt gibt's sie jetzt in den Märchenwochen.

Spricht man mit Märchenerzählern wie Birgit Fritz, Diana Drechsler oder Achim Brock, erfährt man: Wichtig ist nicht nur, was, sondern vor allem auch, wie man was erzählt. Dass die Bandbreite der verschiedenen Arten, Märchen zu präsentieren, groß ist, zeigen die drei im Januar und Februar bei den Düsseldorfer Märchenwochen. Musikalisch begleitet oder als Mitmachaktion gestaltet, aber immer frei erzählt: Mehr als 30 Märchenerzählungen gibt’s in unter schiedlichen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen der Landeshauptstadt. Und das Schönste: „Die Veranstaltungen kann man kostenfrei besuchen, lediglich anmelden muss man sich vorher“, weiß Marina Brand vom Jugendamt, die das Projekt begeistert begleitet. Lediglich die Auftaktveranstaltung am Sonntag, 21. Januar, kostet vier Euro. Die Berliner Puppenspieler vom Theater Anna Rampe zeigen dann in der Freizeitstätte Garath an der Fritz-Erler-Straße 21 um 14 und um 16 Uhr „Rumpelstilzchen“, ihr preisgekröntes Stück für Kinder ab vier Jahren. Brand: „Wir freuen uns, dass die Stiftung Lesen bildet das Projekt mit einer großzügigen Bücherspende unterstützt, die an die teilnehmenden Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen verschenkt werden.“ Die wundersamen und abenteuerlichen Geschichten aus der ganzen Welt richten sich an Kleinkinder bis Schulkinder; es ist ein Elternworkshop dabei und einige Einrichtungen bieten zusätzlich Kreativangebote oder einen Familienbrunch an.

Märchenwochen, So., 21.01. – So., 04.02., ab 4 J., in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen der Stadt Düsseldorf, duesseldorf.de/jugendamt

Tags: Märchen

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