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Ein Film übers Menschsein

Peter Hoch · 02.12.2019

© imFilm

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Ein Realschullehrer hat für diese Doku eine Weltreise gemacht, um Menschen mit den verschiedensten Behinderungen zu begegnen.

Als Kind hatte der für diese Doku zum Filmemacher avancierte Realschullehrer Dennis Klein Angst vor Menschen mit Behinderung – weil er keine kannte. Die hat er später natürlich verloren, das Thema ließ ihn jedoch nie so wirklich los. Zur Verwirklichung seines Filmprojekts „Menschsein“ pausierte er zeitweise seine Lehrertätigkeit und begab sich auf eine Weltreise, um der Frage auf den Grund zu gehen, was „Menschsein“ eigentlich bedeutet, weshalb Menschen mit Behinderungen so oft ausgegrenzt, beleidigt oder versteckt werden und wie sie damit und mit ihrer Situation umgehen. Antwortansätze und auch die Erkenntnis eigener Grenzen fand Klein in 23 Ländern. Besonders nahegegangen ist ihm dabei die Begegnung mit einer jungen Frau in einem Township in Südafrika, der sein ebenso bewegender wie informativer Film mehr Zeit als den anderen Protagonisten widmet. Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2019 kommt die Dokumentation in die Kinos.


Menschsein

Kinostart: 3. Dezember
Regie: Dennis Klein, Oliver Stritzke
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung


www.menschsein-film.de

Tags: Dokumentation , Kinofilm , Menschsein

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