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Der kleine Spirou

Peter Hoch · 29.10.2018

© La Belle Company / Apollo Films / Thibault Grabherr

© La Belle Company / Apollo Films / Thibault Grabherr

Die drollige Adaption einer frankobelgischen Comicreihe begleitet einen Siebenjährigen bei seinen Erlebnissen in der Grundschulzeit.

Der Grundschüler Spirou heckt mit seinen besten Freunden immer wieder lustige Streiche aus und schlittert in witzige Alltagssituationen. Seine Eltern und sein Großvater haben aber Pläne mit ihm, die dem Siebenjährigen ganz und gar nicht gefallen: Gemäß der Familientradition soll Spirou nämlich nach den Sommerferien die Schule wechseln und zum Hotelpagen ausgebildet werden. Der Junge hat darauf jedoch überhaupt keine Lust, will bei seinen Freunden bleiben und würde viel lieber Abenteurer werden. Der Kinderfilm erinnert nicht nur in seiner episodischen Struktur an „Der kleine Nick“ und entstammt ebenso wie dieser einer gezeichneten Vorlage: In ihren gleichnamigen Cartoon-Bänden erzählen die Autoren Tome & Janry quasi die Vorgeschichte eines der beiden Helden der langlebigen Comicreihe „Spirou und Fantasio“, aus der auch schon das in Kinderzimmern der 1990er beliebte Marsupilami hervorging. „Der kleine Spirou“ unterhält durch drollige Pointen und vor allem Spirous Opa ist mit dem gealterten Komödienstar Pierre Richard toll besetzt. Auf Spielfilmlänge gestreckt wirkt das Episodische irgendwann allerdings etwas beliebig.

Kinostart: 15. November 2018
Regie: Nicolas Bary
Mit: Sacha Pinaud, Pierre Richard, Natacha Régnier u. v. a.
FSK-Freigabe: stand bei Redaktionsschluss nicht fest, Libelle-Empfehlung: ab 6 J.

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