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Digitalstart: Der Junge und die Wildgänse

Peter Hoch · 02.04.2020

© Capelight Pictures

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Der Sohn eines schrulligen Vogelforschers zeigt einer Schar Wildgänse mit einem Ultraleichtflugzeug eine sichere Route in den Norden.

Weil seine Mutter mit ihrem neuen Lebensgefährten alleine Urlaub machen möchte, soll der 13-jährige Thomas die Sommerferien diesmal bei seinem Vater Christian verbringen. Das schmeckt dem Jungen überhaupt nicht, zumal sein Papa ein ziemlich schrulliger Vogelforscher ist, der in der zwar pittoresken, aber ziemlich öden Camargue fern der Zivilisation in der Provence lebt. Christians Bemühungen, einer Gruppe bald schlüpfender Jungvögel einer seltenen Wildgansart mit Hilfe eines Ultraleichtflugzeugs eine sichere Reiseroute nach Skandinavien beizubringen, weckt dann aber doch Thomas’ Interesse. Im drolligen Gefiederanzug werden der Vater und der entfremdete Sohn zum Team und im Fortgang der Ereignisse ist es dann schließlich Thomas, der sich auf den abenteuerlichen und nicht ganz ungefährlichen Flug gen Norden begibt. Nils Holgersson lässt grüßen, worauf der Film sich auch selbst gelegentlich bezieht. Behutsam schildert er, wie der Großstadtjunge sein Herz für die Wildgansschar entdeckt und die familiären Strukturen gekittet werden, und punktet zudem mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen.

Der Junge und die Wildgänse
 
Da Vorstellungen im Kino derzeit nicht möglich sind, wird der Kinostart zum Digitalstart.
 
Digitalstart: 9. April (Amazon Prime Video, Video on Demand zu leihen und zu kaufen)
Regie: Nicolas Vanier
Mit: Louis Vazquez, Jean-Paul Rouve, Mélanie Doutey u. v. a.
FSK-Freigabe: stand bei Redaktionsschluss nicht fest, Libelle-Empfehlung: ab 6 Jahren

Tags: Familienfilm , Tiere und Landschaft

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