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Codenames - Kommunikation auf Spitzenniveau

Jürgen Karla · 03.09.2018

© Czech Games Edition

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Noch nie hatte ich ein Spiel, das sich so viele Mitspieler nach einer ersten Partie sofort auch selbst gekauft haben.

Die Spieler teilen sich bei Codenames in zwei Teams auf. Jedes Team hat einen Chef, der seinen Teammitgliedern mitteilen möchte, welche 8 der 25 Wortkarten auf dem Tisch ihnen zugeordnet sind. Dazu nennt der Chef seinem Team in jeder Runde einen (Ober-)Begriff und eine Zahl, wie viele Karten er mit diesem Begriff assoziiert. Zum Beispiel kann er mit „Burger 3“ auf die drei Karten mit der Aufschrift „Gurke“, „Frikadelle“ und „Salat“ hinweisen. Mit diesen minimalistischen Informationen wetteifern die Teams darum, ihre gesuchten Begriffe als erste zu identifizieren, ohne versehentlich einen Begriff des anderen Teams zu tippen – und auch aus den Informationen für das andere Team lässt sich gegebenenfalls etwas ableiten. CODENAMES ist absolut fesselnd. So sehr, dass wir mittlerweile festgelegt haben, dass es nicht als erstes Spiel des Abends auf den Tisch kommt. Wir spielen nämlich sonst nichts anderes mehr. Die Jury hat es zum Spiel des Jahres 2016 nominiert. Alles andere als der Gewinn dieses Titels Ende Juli wäre wirklich eine Überraschung.

CODENAMES
von Vlaada Chvatil

erschienen bei Czech Games Edition 2015
für 2-8 Spieler ab 10 Jahren
ca. 15 Minuten, 18,95 Euro

Tags: Spiel

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