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Allein unter Schwestern

Peter Hoch · 28.05.2018

© drei-freunde Filmverleih

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In dieser Komödie für Jungs und Mädchen ab der 5. Klasse muss ein 12-Jähriger das Familienhotel schmeißen, als sein Vater ins Krankenhaus kommt.

Der zwölfjährige Kos lebt mit seinen drei Schwestern in einem kleinen Ort an der niederländischen Nordseeküste in einem Hotel, das sein Vater seit dem Tod der Mutter alleine führt. Als Papa nach einem Herzinfarkt im Krankenhaus bleiben muss, droht dem Familienunternehmen der Ruin: Zwar bemühen sich die Kinder zunächst darum, den Betrieb aufrechtzuerhalten, doch die 19-jährige Libbie muss für die Uni lernen, die 14-jährige Briek steckt mitten in der pubertären Rebellionsphase und Pel ist mit ihren acht Jahren noch viel zu jung. Überwiegend auf sich gestellt, ist Kos dem Ganzen nicht gewachsen, sodass bald die Gäste ausbleiben und ein fieser Gläubiger Schulden eintreiben will. Und ganz nebenbei hadert der Junge auch noch mit seiner Liebe zu seiner besten Freundin und der Entdeckung durch einen Fußballtalentscout. Die Geschichte von „Allein unter Schwestern“ klingt recht dramatisch, wird aber als locker-leichte Teenagerkomödie präsentiert, die bisweilen etwas unglaubwürdig, aber unterhaltsam und unverkrampft von den Irrungen und Wirrungen im Leben eines Zwölfjährigen erzählt.

Kinostart: 21. Juni 2018
Regie: Ineke Houtman
Mit: Julian Ras, Aiko Beemsterboer, Ischa de Boer u. v. a.
FSK-Freigabe: stand bei Redaktionsschluss nicht fest, Libelle-Empfehlung: ab 10 J.

Tags: Film , Kinostart

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