Lesen Hören Sehen

A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando

Peter Hoch · 11.07.2019

© Dinsey/Pixar

© Dinsey/Pixar

Im vierten Teil der Reihe begibt Spielzeugcowboy Woody sich auf eine Rettungsmission, die sein Leben für immer verändern wird.

Als 2010 „Toy Story 3“ in die Kinos kam, war die über alle Teile hinweg gelungene Geschichte um Spielzeug, das zum Leben erwacht, wenn es unbeobachtet ist, mit einem ebenso bewegenden wie runden Abschluss eigentlich auserzählt. Nun mag es vor allem der schnöde Mammon gewesen sein, der eine weitere Fortsetzung vorangetrieben hat, doch selbst im vierten Anlauf haben Pixars Drehbuchautoren und Animationskünstler alles richtig gemacht. Woody, Buzz und Co. haben ein schönes Zuhause bei der kleinen Bonnie gefunden. Als diese in die Vorschule kommt, hilft Woody ihr dabei, den Kennlerntag mit dem Basteln eines Plastikgabelmännchens zu überstehen. „Forky“ hat jedoch panische Angst vor Nähe und geht deshalb bei einem Ausflug stiften. Bei seinen Rückholbemühungen begegnet Woody in einem Antiquitätenladen einer alten Freundin, aber auch einer einsamen Puppe mit einem Plan, der buchstäblich sprachlos macht. Zwar ist der Plot vordergründig eine Rettungsmission, wie es sie schon öfters gab. Erneut ist diese aber so beseelt inszeniert, dass man dem Charme des Figurentheaters nur zu gern wieder verfällt.


 A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando

Kinostart: 15. August
Regie: Josh Cooley
Mit den Stimmen von: Michael „Bully“ Herbig, Walter von Hauff, Michael Beck u. v. a.
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung, Libelle-Empfehlung: ab 6 Jahren

Tags: Animationsfilm , Kinderfilm

Kategorien: Lesen Hören Sehen