Freizeit

Musik aus dem All in der Tonhalle

Nadine Lente · 10.02.2020

© Robert Lehmann, lichtbilder-berlin.de

© Robert Lehmann, lichtbilder-berlin.de

Waschechte Aliens und galaktische Musik – das erwartet euch und eure Kinder ab sechs Jahren am 16. Februar beim außerirdischen Familienkonzert!

Große und kleine Musikfans können hier gemeinsam mit den Düsseldorfer Symphonikern ein Abenteuer im Weltall erleben. Putziger Protagonist ist ein von der Puppenphilharmonie Berlin erschaffener Außerirdischer, der musikalische Botschaften von der Erde erhalten hat. Denn 1977 schickte die Nasa zwei Raumsonden los, um das Weltall zu erforschen.

Voyager 1 und 2 hatten „The Golden Records“ mit an Bord – eine 30 Zentimeter große, vergoldete Datenplatte aus Kupfer mit Bild- und Audio-Informationen als Botschaften an Außerirdische. Dazu gehören gesprochene Grüße in 55 Sprachen, verschiedene Geräusche wie Wind, Donner und Tierlaute sowie 90 Minuten Musik, von Weltmusik über Jazz bis zur Klassik. Die Hoffnung war, dass mit Hilfe der „Golden Records“ intelligente außerirdische Lebensformen von der Menschheit und ihrer Position im Universum erfahren könnten. Falls unsere Generation das nicht mehr erleben sollte, könnte es dennoch in einer weit, weit entfernten Zukunft passieren: Die Platten haben eine geschätzte Lebensdauer von 500 Millionen Jahren!

Aber was wäre, wenn tatsächlich ein außerirdisches Wesen die „Golden Records“ entdeckt und die Koordinaten zur Erde entschlüsselt? Dann landet dieses I.O. (Interstellar Object) ganz gewiss in Düsseldorf – schließlich steht hier mit der Tonhalle doch das galaktischste Konzerthaus der Welt, das Planetarium der Musik! Im Familienkonzert könnt ihr nun einen Außerirdischen dabei begleiten, diese Botschaften zu erleben und zum ersten Mal zu tanzen – vielleicht auch mit euch zusammen!

Zum Inhalt

Putziger Protagonist von „I.O. und die Golden Records“ ist eine Puppe, die die Puppenphilharmonie Berlin extra für das Familienkonzert angefertigt hat, und die Rolle des außerirdischen Besuchers übernimmt. Die Düsseldorfer Symphoniker spielen schwerpunktmäßig Orchesterstücke, die auf der Voyager-Platte verewigt sind. Im Verlauf des Konzerts geht es nicht darum, dem I.O. beizubringen, Musik wie Menschen mit den Ohren zu hören – die hat es nämlich gar nicht. Musik kann man schließlich auch anders erleben: mit dem ganzen Körper. Plötzlich ist die Schwerelosigkeit verschwunden und das I.O. kann die Musik in den Beinen spüren. Es beginnt zum ersten Mal in seinem Leben zu tanzen! Und voraussichtlich wird es das Konzertpublikum ihm gleich tun …

Sternschnuppen-Familienkonzert

Ab 6 Jahren
Sonntag, 16.02.2020, 11 Uhr

Tonhalle, Ehrenhof 1, Düsseldorf-Pempelfort
www.tonhalle.de/reihen/reihe/Sternschnuppen

Tags: Familienkonzert , Tonhalle Düsseldorf

Kategorien: Freizeit , Kultur