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6 Tipps: Kindersicherheit im Netz

Aus der Redaktion · 29.12.2020

© New Africa – AdobeStock

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Digitale Familie: Knapp die Hälfte aller Eltern kümmert sich nicht um den Online-Schutz ihrer Kinder. Sechs Tipps zur Kindersicherheit im Netz.

Eine neue Umfrage vom August 2020 zeigt, dass 49 Prozent der Eltern in Deutschland keine Vorkehrungen zum Schutz ihrer Kinder online treffen. Dem gegenüber stehen die Eltern, die aus Sorge um die digitale Sicherheit, ihren Nachwuchs anleiten (31 Prozent), ihre Kinder beaufsichtigen, wenn sie online sind (24 Prozent), Sicherheitssoftware nutzen (21 Prozent), oder die Internetzeit der Kinder begrenzen (21 Prozent).

Kinder im Internet beaufsichtigen

Die Umfrage-Ergebnisse weisen auf mangelndes Wissen auf diesem Gebiet hin. Die Kommunikationsexpertin Ruby Gonzalez gibt sechs einfache Tipps, wie Eltern zur Sicherheit ihrer Kinder online beitragen können. „Kindern zu erlauben, das Internet ohne Überwachung und Einschränkungen zu nutzen, ist das Gleiche, wie sie unbeaufsichtigt mitten im Nirgendwo stehen zu lassen“, sagt Ruby Gonzalez. „Es gibt zu viele versteckte Risiken, denen junge und unerfahrene Nutzer und Nutzerinnen ausgesetzt sind.“

Die Expertin bei NordVPN schlägt daher allen Eltern diese sechs einfachen Regeln vor, um ihren Kindern bei der Sicherheit online zu helfen:

  1. Digitale Sicherheit und Privatsphäre. Erklären Sie Kindern, warum E-Mail, Social Media und Online-Foren mit Vorsicht zu behandeln sind. Kinder müssen die Risiken von Oversharing, Cyberbullying, Hoch- und Runterladen verschiedener Inhalte und vor allem Gesprächen mit Unbekannten online lernen.
  2. Online-Werbung und betrügerische Angebote. Informieren Sie Kinder über Angebote, die zu gut aussehen, um wahr zu sein. Bitten Sie sie, Ihnen alles zu zeigen, was sie kaufen oder einlösen wollen. Angebote können gefälscht sein, um private Informationen oder Geld zu erschleichen, oder eine Quelle für gefährliche Viren-Software sein.
  3. Spiele und Apps gemeinsam installieren. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kinder alle Spiele und Apps aus sicheren Quellen herunterladen. Oft fordern Pop-ups Kinder dazu auf, verschiedene Anwendungen kostenlos zu installieren. Dies kann aber dazu führen, dass Viren das Gerät oder das gesamte Heimnetzwerk infizieren.
  4. Schutzsoftware nutzen. Installieren Sie die notwendige Software zum Schutz auf den von Ihren Kindern genutzten Geräten: Zum Beispiel ein verlässliches Antivirus-Programm, eine Firewall und ein VPN. Während die meisten Betriebssysteme eine vorinstallierte Antivirus-Software und eine Firewall haben, ist eine VPN (wie zum Beispiel NordVPN) zusätzlich nötig, um die IP-Adresse eines Gerätes geheim zu halten und die Daten zu sichern.
  5. Updates installieren. Sie beinhalten nicht nur neue Features und Verbesserungen der Software, sondern umfassen wichtige Sicherheitstools, die gegen Software-Schwachstellen schützen.
  6. Öffentliches Wlan meiden. „Kostenlose Wlan-Hotspots sind sehr beliebt unter Teenagern, da sie oft in Cafés oder Shoppingzentren genutzt werden. Jedoch können Hacker diese ungesicherten Verbindungen nutzen, um auf persönliche Daten der Nutzer zuzugreifen“, warnt Ruby Gonzalez. Auch hier schafft ein VPN Abhilfe.

Wichtig ist, dass Eltern ein gutes Beispiel und Vorbild für die Kinder sind, indem Sie sich selbst zu diesem Thema informieren. Eltern sollten Kindern zeigen, wie sie selbst online kommunizieren und sich schützen, sodass sich die Cyber-Gewohnheiten von Anfang an bilden können. „Bestimmte Online-Aktivitäten einzuschränken ist nicht immer die beste Wahl. Stattdessen sollten Eltern versuchen, ihren Kindern zu erklären, wie wichtig digitaler Ruf, Fakten-Überprüfung, Online-Umgangsformen und Sicherheit sind. Mit Offenheit und Unterstützung gewinnt man das Vertrauen der Kinder“, betont die Expertin.

Tags: 6 Tipps , Digitale Familie , Kindersicherheit , NordVPN

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