Gelassen erziehen

Sicher am Netz

Aus der Redaktion · 11.02.2021

© Viktoriia – AdobeStock

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Zum Safer Internet Day: 14 Tipps und Tricks, wie Eltern die Smartphones und Tablets ihrer Kinder zumindest etwas kindersicherer machen können.

1. Aktuelle Version? Updates laden!

Die regelmäßigen Updates, die von den Geräten eingefordert werden, sollte man auch zeitnah runterladen. Denn Hacker nutzen die Sicherheitslücken älterer Software-Versionen, um Zugriff auf die Geräte zu erlangen.

2. Daten senden? Am besten codiert!

Bei neueren Smartphones können die persönlichen Daten, zum Beispiel bei der Anmeldung zu einem Spiel oder einem Shop, mittels geeigneter Apps verschlüsselt geschickt werden.

3. Alles aus? Tastensperre aktivieren!

Auch Kinder sollten die Sperrmöglichkeiten des Smartphones nutzen. Gerade die Display- beziehungsweise Tastensperre ist unterwegs wichtig, damit das Gerät nicht in der Tasche versehentlich aktiviert wird.

4. Immer auf Sendung? Bluetooth abschalten!

Bluetooth-Verbindungen sind ein beliebt für Hackerangriffe. Also Bluetooth, noch besser auch GPS und sogar Wlan nur einschalten, wenn es wirklich gebraucht wird. Schont auch den Akku!

5. Google-Suche vergisst nichts

Die Google-Suche ist eine Plaudertasche: Wer was wann googelt, erscheint oft in Form von Werbeanzeigen bei der ganzen Familie. Für weniger Durchsichtigkeit gibt es alternative Suchmaschinen.

6. Leidiges Thema: In-App-Käufe

Wenn das Kind einen eigenen Handy-Vertrag hat, lassen sich In-App-Käufe vertraglich ausschließen. Das Kind muss grundsätzlich wissen, dass es Geld im Internet nur gemeinsam mit den Eltern ausgeben darf.

7. Tolles neues Spiel? Gemeinsam testen!

Jedes neue Spiel, jede neue App sollten Kinder und Eltern vorab besprechen. Nur so behalten Eltern in etwa den Überblick, womit die Kinder sich online beschäftigen.

8. Cookies raus!

Auch wenn es Mühe macht, die Cookies auf den besuchten Websites immer wieder abzulehnen: Es lohnt sich! Fürs gute Gefühl und für weniger unübersichtlichen Datenmüll.

9. Kontrolle der Bildschirmzeiten

Zeitweilig kann eine elterliche App, die Bildschirmzeit und App-Nutzung der Kinder kontrolliert, sinnvoll sein. Aber nur, um den vernünftigen Umgang zu trainieren. Auf Dauer nämlich tricksen Kinder diese Sperren aus.

10. Ist mein Passwort sicher?

Passworte für Online-Shops und Spiele sollten sicher, aber auch merkbar sein. Hilfreich sind Sätze, Liedzeilen, Verse, von denen nur die Anfangsbuchstaben, garniert mit Sonderzeichen und Zahlen, verwendet werden.

11. Die ganze Nacht online?

Für den ruhigen Nachtschlaf sollte die ganze Familie sich angewöhnen, internetfähige Geräte nicht mit ans beziehungsweise ins Bett zu nehmen. Oder das Internet nachts ausschalten.

12. Oh Schreck! Was tun?

Gerade jüngere Kinder sollten wissen, was sie tun können, wenn sie beispielsweise über Youtube auf Inhalte stoßen, die ihnen Angst machen: Sich wegdrehen, das Handy umdrehen. Oft reagieren sie nämlich wie gelähmt.

13. Kettenbriefe und Co.

Unter Kindern kursieren häufig unschöne, angstmachende Kettenbriefe. Am besten vorab thematisieren, dass es so etwas gibt – und wie die Kette durch Nicht-Mitmachen einfach zu unterbrechen ist.

14. Was machst du da? Drüber reden!

Am Allerwichtigsten ist es, mit Kindern im Gespräch zu bleiben über das, was das Internet ihnen bietet, aber auch über mögliche Probleme und Gefahren.

Tags: Digitale Familie , Kindersicherheit im Netz , Safer Internet Day , Tipps

Kategorien: Freizeit erleben , Gelassen erziehen , Lesen Hören Sehen