Erziehung

Hygiene von klein auf

Andrea Vogelgesang · 22.05.2020

© Annashou – AdobeStock

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Nicht nur in Coronazeiten ist Hygiene wichtig: Kinder lernen, hauptsächlich nach dem Vorbild der Eltern, von klein auf eine gesunde Körperwahrnehmung.

Für das Titelthema Hygiene hatte sich die Redaktion bereits im vergangenen Sommer entschieden - da war Corona für die meisten nicht mehr als ein Fremdwort. Mittlerweile ist es zu einem Zentralbegriff geworden, der die Nachrichten rund um die Uhr bestimmt. Unsichtbar und doch so verheerend in seiner Wirkung. Hier soll aber der Fokus nicht nur auf dieser Ausnahmesituation liegen, sondern darauf, wie wichtig Hygiene im Allgemeinen, im Alltag ist und wie Kinder zu Sauberkeit und Wohlbefinden erzogen werden können und damit zu einer späteren gesunden Körperwahrnehmung.

Reinlichkeits-Dikat und ...

Der neunjährige Gérard ist ziemlich genervt. Er ist Einzelkind und führt mit seinen Eltern ein vergleichsweise langweiliges Leben in einem modernen vollautomatisierten, klinisch reinen Haushalt. Seiner Mutter sieht er täglich dabei zu, wie sie ohne Unterlass dem Hochglanz hinterherwischt. Auch Gérard unterliegt dem Reinlichkeits-Diktat der mütterlichen Regeln. Gott sei Dank gibt es da den Onkel, der in einem alten Haus am anderen Ende der Stadt wohnt und den Jungen regelmäßig von der Schule abholt und zu kleinen Abenteuern entführt. Dabei spielt Sauberkeit kaum eine Rolle und Gérard darf sogar Snacks von jeder Straßenecke kaufen und mit ungewaschenen Fingern genussvoll essen. Abends kehrt er glücklich, zum Entsetzen der Eltern jedoch reichlich verdreckt, nach Hause zurück, wo er erst mal unter die Dusche muss.

... aktueller Hygieneboom

Klingt sehr aktuell, entstammt allerdings dem Drehbuch Jaques Tatis aus dem Jahr 1958 zu dem Film „Mon Oncle“, in dem er Perfektionismus und Sauberkeitswahn humorvoll auf die Spitze getrieben hat. Für damalige Verhältnisse, würde man denken, eigentlich noch eher ungewöhnlich im Gegensatz zur Jetztzeit, da Desinfektion und Reinlichkeit ganz großgeschrieben werden und mit einem entsprechenden Sortiment an Produkten, abgefüllt in große und kleine Fläschchen, als Tücher oder Sprays, in Drogerie- und Supermarktregalen erhältlich sind. Und das generell, nicht erst seit Corona, wodurch bekanntermaßen ein regelrechter Hygieneboom ausgelöst wurde, mit der Folge, dass die bereits erwähnten Regale über Wochen leergekauft sind.

Davon abgesehen, stellt sich die Frage, wie förderlich solche Mittel generell sind. Welche Rolle sollten sie im alltäglichen Leben spielen, insbesondere auch für heranwachsende Kinder, deren Immunsystem sich gerade erst aufbaut? Wir machen uns auf die Suche nach der Balance zwischen „sauber“ und „schmutzig“.

Balance zwischen sauber und schmutzig

Kinderärzte weisen darauf hin, dass das Immunsystem Dreck sogar braucht, um sich zu entwickeln und später gut zu funktionieren zu können. Übertriebene Hygiene bewirke da das Gegenteil und begünstige Allergien. Natürlich sei ein gewisses Maß an Sauberkeit wichtig, aber Staub oder Schmutz würden das kindliche Immunsystem trainieren. Der alltägliche Kontakt zu Eindringlingen aller Art wirke quasi wie eine kleine Impfung, wodurch die Abwehrzellen dazulernten und beim nächsten Mal umso schneller reagierten.

Griechische Göttin Hygiene

Ein Seitenschlenker in die Etymologie verdeutlicht: Hygiene geht auf den Namen der griechischen Göttin Hygieia zurück, die in der Antike für den Schutz einer guten Gesundheit und für vorbeugende Gesunderhaltung verehrt wurde. Sie also verlieh unserem Verständnis von Sauberkeit den Namen Hygiene, die bis heute per Definition als „der Gesundheit dienende Kunst“ bezeichnet wird.

„Hygiene betrifft zunächst die eigenen vier Wände.“

Für Dr. Ernst Tabori gehören Viren und Bakterien zum Tagesgeschäft, und zwar ständig. Er ist der ärztliche Direktor des Deutschen Beratungszentrums für Hygiene in Freiburg und ist ein gefragter Mann, derzeit mehr denn je. Im Gespräch weist er erst mal auf unser häusliches Umfeld hin und die Tatsache, dass wir es mit Millionen von Bakterien und Viren teilen. „Hygiene betrifft zunächst die eigenen vier Wände. Rein äußerlich sollte es nicht schmuddelig sein: keine alten Flecken, gut lüften, keine Schimmelbildung, einfach so, dass man sich wohlfühlt“, rät der Fachmann. Die Küche aber sei besonders sauber zu halten, wobei Spültücher und Schwämme ein Dorado für Mikroben böten. Auch das Waschbecken, Besteck und Brettchen seien nach der Zubereitung von Lebensmitteln, insbesondere rohem Fleisch, Fisch und Hühnchen, besonders kontaminiert. „Auf einer Klobrille finden sich dagegen weit weniger Bakterien und Viren als im Küchenwaschbecken. Wasserstein in der Toilette ist zwar unschön, aber kein hygienisches Problem“, fügt er hinzu.

Berücksichtigt man diese Gesichtspunkte und wäscht sich in diesem Kontext konsequent die Hände, ist schon viel für die Gesundheit getan. Die Wohnung ist ja sozusagen unser innerer Bereich, in dem wir mehr oder weniger kontrolliert handeln können.

Begegnungen auf Mikrobenebene

Im Tagesverlauf halten wir uns – von den jetzigen Coronazeiten mal abgesehen –aber auch viel außerhalb auf: auf dem Weg zur Arbeit, während Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Büro, Kindergarten oder in der Schule, beim Einkaufen, im Sportverein und so weiter. Das bringt nicht nur auf der sichtbaren Ebene Austausch und Begegnungen mit unzählig vielen Menschen mit sich, sondern hat seine unsichtbare Entsprechung auf der Mikroebene – mit einer unfassbaren Menge an Viren und Bakterien. Aber auch hier ist der Einzelne nicht machtlos. In Bus und Bahn sollte vermieden werden, sich mit den Fingern ins Gesicht zu gehen und oberste Priorität liegt beim Nachhausekommen und vor den Mahlzeiten im konsequenten Händewaschen, natürlich auch immer nach der Toilette. Darauf achten wir Eltern und geben es an unsere Kinder weiter. Von Anfang an.

Körperpflege von klein auf

Babys wirken irgendwie immer sauber und riechen angenehm, außer natürlich, wenn die Windel voll ist oder die letzte Mahlzeit gerade ausgespuckt wurde. Sie liegen im Bett oder Kinderwagen und sind auf dem Arm. Da ist noch nicht so viel mit schmutzig werden. Babys lassen sich noch relativ gerne baden, was man mit Rücksicht auf den Hautschutzmantel jedoch nicht zu oft tun sollte. Sara erzählt von ihrer eineinhalbjährigen Tochter: „Mit wachsender Mobilität vergrößert sich Avas Bewegungsradius ständig. Sie ist neugierig auf alles in der Umgebung, ob nun zu Hause oder draußen. Da ist es natürlich nicht so sauber wie auf dem Parkettboden in unserem Wohnzimmer. Im Supermarkt oder auf dem Bürgersteig, überall will sie runter und auf Erkundungstour gehen. Und das oft auch noch auf allen Vieren.“

Fingerchen wollen die Welt begreifen

Gerade die hochsensiblen zarten Fingerchen, an deren Ende unendlich viele Nerven wie Sensoren wirken, spielen eine wichtige Rolle beim buchstäblichen Begreifen der Umgebung. Man sollte dem Nachwuchs derartige sinnliche Erlebnisse ermöglichen, weil gerade der Umgang mit unterschiedlichsten Materialien wichtige, oft auch beglückende Erfahrungen schafft und für eine gesunde Entwicklung unverzichtbar ist. Stundenlang in einer Pfütze mit einem Stock zu rühren und die braune Suppe in Förmchen zu kippen, macht Kinderherzen genauso froh wie in den Matsch zu springen – weniger dagegen das Händewaschen.

Kinder ahmen die Großen nach

Man kann aber schon ganz kleinen Kindern anschaulich und spielerisch erklären, dass man Schmutz nicht immer sieht, dass es kleine Viren und Bakterien gibt, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind und zum Beispiel an Tür- oder Straßenbahngriffen sitzen. Und dass es darüber zu Ansteckungen kommen kann. Weit mehr läuft allerdings über die Nachahmung der Großen. Mit wiederkehrenden Ritualen verinnerlicht der Nachwuchs Hygienemaßnahmen. Gemeinsames Händewaschen immer wieder bei der Rückkehr in die Wohnung, vor dem Essen oder dem Zubettgehen legen gute Gewohnheiten an. Wichtig ist auch der Spaß dabei: Viele Kinder lieben es, ihre Hände in den lauwarmen Wasserstrahl zu halten.

Eigener Hocker am Waschbecken

„Ava will am liebsten alles selbst machen und ist ganz stolz, seit sie einen rutschfesten Hocker am Waschbecken stehen hat, der Zugang zu Wasserhahn, Seife und Zahnputzzubehör schafft. Ich lasse sie immer ein bisschen experimentieren. Sie hat ihren eigenen Waschlappen und ein Handtuch an einem niedrigen Haken hängen. Auch mit ihrer Zahnbürste hantiert sie selbst, ich putze dann später nach.“ Das sind wichtige Schritte zu einer späteren selbstständigen Körperpflege. Wenn Waschrituale mit genügend Zeit einen festen Platz im Alltag haben, entwickeln sich Gewohnheiten und eine positive Haltung gegenüber der Körperhygiene.

Desinfektionsmittel nur für unterwegs

„Wichtig ist allerdings, besonders zu Coronazeiten, sonst natürlich auch, darauf zu achten, dass die Hände gut mit Seife eingeschäumt, abgewaschen und abgetrocknet werden. Es reicht lauwarmes Wasser, als Lösungsmittel verdünnt es und spült Schmutz gründlich weg. Desinfektionsmittel hingegen zerstören zwar krankmachende Keime, sind aber nur alternativ unterwegs aus dem kleinen Fläschchen nützlich, sie waschen die Hände jedoch nicht. Sie sind also generell kein Ersatz für das Säubern mit Wasser“, gibt Dr. Tabori zu bedenken. Den Umgang mit Desinfektionsgels hält er für fragwürdig, vor allem bei kleineren Kindern, da es sich um Wirksubstanzen handelt. Hygienemaßnahmen müssen für Kinder auf jeden Fall nachvollziehbar sein.

„Nicht in den Mund nehmen!“

Es gibt natürlich auch robustere Naturen, die das alles übertrieben finden und sich an den Spruch halten: „Dreck räumt den Magen auf!“ In dieser Hinsicht rät Dr. Tabori: „Bis zu einem gewissen Grad wäre das kein Problem, aber draußen im Sandkasten zum Beispiel wissen wir nicht, wie viele Tiere wie Hunde, Katzen, Marder oder Füchse dort ihre Ausscheidungen hinterlassen. Die sind definitiv schädlich. Aber wir sollten nicht Zwanghaftes fördern – anfassen ja, aber nicht alles in den Mund nehmen. Eltern haben meistens sowieso ein Auge darauf, dass der ‚Sandkuchen‘ nicht auch tatsächlich gegessen wird. Kleinkinder können das eben noch nicht selbst abschätzen, das setzt eine gewisse Reife voraus.“

Haare waschen, Nägel schneiden, Zähne putzen

Zur alltäglichen Körperpflege gehören ja auch Duschen, Baden, (Haare-)Waschen –, wozu vor allem kleine Kinder kaum Lust haben und es oft nur gegen Widerstand und mit Überredungskünsten über sich ergehen lassen. Gesicht und Hände müssen auf jeden Fall regelmäßig gereinigt werden, ebenso Füße, Po und Genitalbereich. Da allerdings reicht auch warmes Wasser. Ansonsten erleichtern milde Seifen und Shampoos die Prozedur. Duschen oder Baden sollten auch nicht übertrieben werden, ein- oder zweimal in der Woche reichen aus. Auch nicht beliebt ist beim Nachwuchs das Schneiden der Finger- und Fußnägel – und doch sehr wichtig, um die Ansammlung von Schmutz und damit Keimen zu vermeiden. Mehrmals täglich sind vom ersten Zähnchen an dieses und alle weiteren gründlich zu pflegen.

Teenager: Hygiene erneut Thema

Im Teenageralter rücken mit der Pubertät Themen wie das Waschen und Duschen nochmal besonders in den Mittelpunkt. Fettige Haare und Körpergeruch durch die hormonelle Umstellung erfordern größere Sorgfalt als zuvor. Auch wenn Heranwachsende da zuweilen eher zu einer gewissen Nonchalance neigen, ist es gut, wenn sich seit der Kindheit angelegte Gewohnheiten auf Dauer durchsetzen. Außerdem möchte man ein Naserümpfen seiner Mitmenschen beziehungsweise der Peergroup vermeiden …

Kinder dürfen auch mal schmutzig aussehen

Es gibt also Grundlagen der Pflege, die der Gesunderhaltung dienen und selbstverständlich von Generation zu Generation weitergegeben werden. Auf das richtige Maß kommt es an. Übertreibungen sind aber auch immer wieder zu beobachten. Eine junge Mutter erzählt etwas genervt: „Eine Freundin von mir hat, wenn wir auf den Spielplatz gehen, immer noch Wechselsachen dabei, nicht für den Fall, dass etwas nass wird, sondern um auf dem Nachhauseweg ein, wie sie sagt, ‚sauberes Kind‘ im Buggy über die Straße zu schieben. Auch werden das Gesicht und die Hände zwischendurch mit Feuchttüchern gründlich gereinigt. Ich finde, das geht zu weit.“ Kinder müssen auch mal schmutzig aussehen dürfen und ihr Aussehen sollte nicht irgendwelchen Vorstellungen anderer Erwachsener entsprechen. An kühleren Tagen ist eine Matsch- und Buddelhose, die vor der Wohnungstür ausgezogen werden kann, eine gute Möglichkeit, das Kind einfach und schnell aus dem Spielplatzdreck zu pellen.

„Es sollte nicht zwanghaft werden.“

Der Hygieneexperte unterscheidet ganz klar: „Es sollte nicht zwanghaft werden. Flecken von Dreck oder Eis auf T-Shirts oder Kleidchen bedeuten kein Hygieneproblem. Was Nachbarn oder andere denken, bezieht sich oft auf rein Äußerliches, nicht aber auf die Hygiene.“ Eltern berücksichtigen intuitiv meistens die Situation: Ob es nun ein Spielenachmittag oder die Einladung zur Geburtstagsfeier ist. Und noch eines merkt Dr. Tabori an: „Es ist dennoch bewiesen, dass die Menschen im Allgemeinen seit jeher ein sauberes Erscheinungsbild an ihrem Gegenüber bevorzugen, offensichtlich, weil darüber auch die dahinterstehende Haltung symbolisiert und ein Bewusstsein für Reinheit signalisiert wird.“

Luxusgut Hygiene

Hygiene ist also eine Voraussetzung für unsere Gesundheit und auch ein Luxus, den es nicht immer gab und der bis heute noch lange nicht überall auf der Welt selbstverständlich ist. Zwar hoffte und hofft die Menschheit immer wieder, endlich alle Keime, Viren oder Bakterien im Griff zu haben und blickt zuweilen etwas mitleidig auf ihre mittelalterlichen Vorfahren, die sich mit Pest und Cholera herumschlagen mussten, als es in Städten, Ortschaften oder Dörfern an Kanalisation oder einer gezielten Müllentsorgung mangelte und Fäkalien und Abfälle einfach auf den Straßen landeten. Neben einem ungeheuren Gestank war das vor allem auch ein Keimboden für viele Krankheiten. In der Dritten Welt und Krisenregionen gehören mangelnde hygienische Möglichkeiten für viele Menschen leider noch zum Alltag. Und 2020 tauchte nun wie aus dem Nichts das winzig kleine Coronavirus Covid-19 auf, das erst die Stadt Wuhan in China, dann die ganze Riesennation lahmlegte und sich in rasanter Schnelligkeit rund um die Welt ausbreitet. Ein unsichtbarer und noch unbekannter Feind, der alle gleichermaßen betrifft, egal wo.

Wenn Sauberkeit krank macht

Viele empfinden den möglichen Kontakt mit Bakterien oder Viren als unangenehm und entwickeln richtige Ängste davor. Aber Achtung: Ständig wiederholtes Waschen und Desinfizieren kann die Hände austrocknen und zu Rissen führen, über die wiederum Krankheitserreger leicht in den Körper gelangen können. Mögliche Folgen sind Entzündungen (Hautekzeme) mit Juckreiz und Schmerzen. Außerdem sollte generell nicht vergessen werden, dass ein intaktes Immunsystem gängige Krankheitserreger bekämpfen kann. Übertriebene Hygiene im normalen Alltag kann also kontraproduktiv sein.

Maschinenwäsche und Spülmaschine

Besser als aggressive Reinigungsmittel sind normale Seifen und natürliche Reinigungsmittel wie Essig. Auch beim Maschinenwaschen reichen in der Regel 60°Grad Celsius mit Vollwaschmittel. Die richtige Waschmittelmenge, abgestimmt auf den Härtegrad des Wassers, wirkt keimreduzierend; bei Überdosierungen kann die Waschfähigkeit der Lösung sogar abnehmen. Hygiene- und Weichspüler sind normalerweise nicht nötig und belasten Klärwasser und Flüsse. Bei Besteck und Geschirr reichen 55°Grad bis 60°Grad Celsius in der Spülmaschine.

Reinigende Rituale der Religionen

Eine zentrale Szene in William Shakespeares „Macbeth“ sind Lady Macbeths Klagen, nie wieder ihre Hände reinwaschen und sich von Schuldgefühlen nach der Anstiftung zum Mord an König Duncan befreien zu können. In vielen Religionen und Kulturen sind Waschrituale ein wichtiger Bestandteil, die auch auf geistiger Ebene eine quasi moralische Reinigung und Befreiung von vergangenen Sünden bewirken sollen. Geweihtes Wasser soll das Böse vom Täufling abspülen; Pontius Pilatus` öffentliches Händewaschen war eine Dokumentation seiner Unschuld an der Kreuzigung von Jesus.

Seelenhygiene hilft in schwierigen Zeiten

Auch unsere Psyche braucht ein bisschen Hygiene: Streit, belastende Nachrichten oder Gedanken, die uns immer wieder beschäftigen, können auf Dauer lähmen. Deshalb sollte man sich auch regelmäßig von seelischem Ballast befreien: Probleme durcharbeiten und abhaken, vielleicht auch vergessen und bereit sein, anderen immer wieder zu verzeihen. In der Coronazeit kann es helfen, nicht nur die gesetzten Hygieneregeln wie Händewaschen oder Mund-Nasen-Schutz zu befolgen,sondern sich bewusst ein Gegenprogramm zu setzen beispielsweise mit Spaziergängen oder Yogaübungen.

Tags: Corona , Hygiene , Sauberkeitserziehung

Kategorien: Gesundheit , Erziehung