Erziehung

Bildschirmzeiten und Kindersicherung

Juliane Faller · 09.07.2020

Alexa und Co.

Mit Sprachassistenten wie Alexa, Apple Homepod und Google Home haben schon kleine Kinder die Gelegenheit, auf schnellem Weg digital aktiv zu werden. Gerne lassen sie sich Witze erzählen, schalten Musik an und ähnliches. Amazon hat für die kleineren Alexa-Nutzer ein eigenes Unterhaltungsprogramm entwickelt, bei dem Kinder Quizfragen beantworten und sich Geschichten vorlesen lassen können. Es gibt aber keine Kindersicherung, sodass Sprachassistenten immer nur unter der Aufsicht von Erwachsenen verwendet werden sollten.

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Toniebox und Co.

Bei digitalen Abspielgeräten kann das Kind wie auf einem CD-Player Hörspiele, Hörbücher oder Musik abspielen. Bei der Toniebox werden dazu kleine Figuren auf das Gerät gesetzt und Kapitel und Lautstärke können vom Kind individuell reguliert werden. Eine interessante Alternative zur Toniebox sind zum Beispiel Hörbert oder die Tigerbox. Bei letzterer kann das Kind im Abo auf eine geschützte Onlinebibliothek zugreifen. Der Hörbert ist die preisintensivste Alternative, schneidet aber in Tests auch am besten ab, was Tonqualität und Folgekosten angeht.

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Bildschirmzeiten

Die Kinder von heute wachsen mit digitalen Medien auf und sie vollständig von diesen abzuschirmen, ist weder möglich noch sinnvoll. Allerdings sollten Eltern darauf achten, dass vor allem kleinere Kinder nicht zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen. Um die Bildschirmzeit zu regeln, ist es sinnvoll, klare Regeln aufzustellen. Die Initiative „Schau hin“ empfiehlt für Kinder bis zu fünf Jahren eine Bildschirmzeit von maximal einer halben Stunde am Tag, für Kinder zwischen sechs und neun Jahren maximal eine Stunde.

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Kindersicherung

Um die Kinder vor Cybermobbing, Pornografie, Extremismus und ähnlichem zu schützen, ist es wichtig, das Angebot, welches den Kindern beim Surfen im Netz zur Verfügung steht, durch eine Kindersicherung zu begrenzen – und zwar möglichst auf allen internetfähigen Endgeräten, also auch Konsole und Smartphone. Wenn Kinder auf verstörende Inhalte stoßen, sollen sie wissen, dass sie das Handy einfach umdrehen oder sich selbst wegdrehen können. Das vorbeugend zu besprechen, ist sinnvoll, da manche Kinder wie erstarrt davor sitzenbleiben.

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Tags: Digitale Familie

Kategorien: Erziehung