Erziehung

Achtung, Fettnapf!

Claudia Berlinger · 22.01.2018

© JorgeAlejandro – stock.adobe.com

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Im Libelle-Kinderknigge führen wir die 20 wichtigsten Regeln auf, die Eltern ihren Kindern vermitteln können, um sie vor den gröbsten Peinlichkeiten zu bewahren.

Gutes Benehmen kann gar nicht aus der Mode kommen. Denn der respektvolle Umgang miteinander gehört zu den Eckpfeilern unserer Gesellschaft. Und die Vorbildfunktion der Eltern spielt hier eine erhebliche Rolle. Im Libelle-Titelthema zum neuen Jahr erläutert unser Autorin Claudia Berlinger diese Zusammenhänge - ausführlich und mit der nötigen Portion Humor. Hier führen wir 20 einfache Regeln auf, die dabei helfen, Kindern gutes Benehmen beizubringen - in den Bereichen Kommunikation, nonverbal, bei Tisch und in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Kommunikation

  • „Hallo“ sagen, wenn wir in einen Raum kommen.
  • „Danke“, „Bitte“ und „Entschuldigung“ sagen, wenn es angebracht ist.
  • Fragen in höflichen Sätzen formulieren: „Ich hätte gerne …, bitte.“
  • Auf Fragen in ganzen Sätzen antworten.
  • Nicht mitten ins Gespräch anderer hineinplappern. Dafür braucht das Kind natürlich die Anerkennung als gleichwertiger Gesprächspartner, dem auch Redezeit zusteht.

Nonverbal

  • Wenn wir mit jemandem reden, haben wir immer wieder Blickkontakt.
  • In die Armbeuge oder zumindest in den Handrücken der linken Hand niesen.
  • Nicht in der Nase bohren, wenn Zuschauer dabei sind.
  • Rülpsen oder Pupsen, wenn es passiert, ein „Verzeihung“ folgen lassen.
  • Pünktlichkeit ist eine Zier. Unpünktlichkeit ist unhöflich. Sich dafür nicht zu entschuldigen ein Faux-pas.

Bei Tisch

  •  Vor dem Essen die Hände waschen. Es gibt nichts Ekligeres als schmutzige Fingernägel des Tischnachbarn.
  •  Aufrecht sitzen. Die Wirbelsäule wird es auf ewig danken.
  •  Nicht schmatzen, mit offenem Mund essen oder mit Essen im Mund sprechen.
  • Bei Trinkpausen Messer und Gabel rechts und links auf den Teller legen. Bei Beendigung des Essens liegt das Besteck parallel zueinander auf dem Teller.
  •  Ein Lob an den Koch oder die Köchin bewirkt wahre Wunder bei der Tischatmosphäre und nutzt sich nie ab. Und natürlich helfen alle beim Tischabräumen.

Im Bus

  • Beim Ein- und Aussteigen anderen den Vortritt lassen.
  • Hilfsbedürftigen und älteren Personen den eigenen Platz anbieten.
  •  Wenn der Bus sehr voll ist, kann so manches Kind auf den Schoß der Eltern, um mehr Menschen einen Sitzplatz zu ermöglichen.
  • Nicht gegen die Rückenlehne des Vordersitzes treten.
  • Der beengte Raum erzeugt per se Stress. Rücksicht gilt es vor allem beim Lautstärkepegel zu nehmen. Doch ein Lächeln kommt immer gut und hilft, den Stress zu reduzieren.

Mehr zum Thema "Gutes Benehmen" in der aktuellen Januarausgabe der Libelle.

 

Tags: Kinderknigge

Kategorien: Erziehung