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Kinostart: 31. März Produzentin Uschi Reichs hat einen Riecher für erfolgreiche Kinderfilme wie zum Beispiel.“Die Wilden Hühner“,“ TKKG“ und „Bibi Blocksberg“. Ähnlich erfolgreich dürfte ihr neuer Film „Hier kommt Lola“ werden. Basierend auf dem ersten Lola-Band von Isabel Abedi erzählt der Film die Geschichte der neunjährigen Lola, die ein wenig unter der Andersartigkeit ihrer Familie leidet.
Nachts flüchtet sie sich in eine Traumwelt, in der sie zum umjubelten Popstar wird. Nachdem Lolas Familie angefeindet wird -ihr geliebter Papai stammt aus Brasilien und hat die falsche Hautfarbe für die Provinz – zieht die Familie in die Großstadt. An der neuen Schule ist zwar alles multi-kulti, doch Lola fühlt sich trotzdem einsam. Nichts wünscht sich die Drittklässlerin sehnlicher als eine beste Freundin. Ihren Wunsch schickt sie mit einem Luftballon in den Himmel. Doch Klassenkameradin Flora, die gerne ihre Freundin wäre, stinkt ihr zu sehr nach Fisch… „Hier kommt Lola“ wird Grundschülerinnen garantiert begeistern. Mit Musikszenen und Showeinlagen, die an Hanna Montana erinnern, wird die Zielgruppe gezielt bedient. Die frappierende Ähnlichkeit von Titeldarstellerin Meira Durand mit Miley Cyrus ist sicher kein Zufall. Wie ein charmanter Mini-Clone des Disney Stars kommt sie daher.
Eltern können aber beruhigt sein, denn in diesem Film stecken, anders als in der oberflächlichen Hanna- Montana-Welt, auch ernste Themen. In „Hier kommt Lola“ geht es um Ausländerfeindlichkeit, um Vorurteile, um Patchwork-Familien und Alleinerziehende, aber auch um kindliche Fantasie und die Macht der Träume. Von Newcomerin Meira Durand, die überzeugend die Titelheldin spielt, wird man in Zukunft bestimmt noch mehr sehen. Ado
Regie: Franziska Buch Mit: Meira Durand, Nora Tschirner, Julia Jentsch, Fernando Spengler, Axel Prahl u.v.a. FSK: ohne Altersbeschränkung, Libelle-Empfehlung: ab 7 Jahren |