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| Valdora |
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![]() Michael Schacht scheint eine Vorliebe für das gelbe Edelmetall zu haben. Im Kosmos Verlag erschien vor kurzem „Die goldene Stadt“, bei Abacus-Spiele „Valdora“. Klar, die Besserwisserecke weiß, worauf ich hinaus will: Val d’Ora (französisch) übersetzt: Das Goldene Tal.
Die Anleitung erzählt von einem versteckten Tal, welches unermessliche Reichtümer birgt und unzählige Abenteurer auf ihrem Weg zum Ruhm anzieht. Nur mit Hilfe von Ausrüstungsgegenständen können die Abenteurer die wertvollen Edelsteine abbauen. Diese wiederum benötigt man, um Aufträge zu erfüllen und die begehrten Siegpunkte zu kassieren. Im Laufe des Spiels baut man Werkstätten, um das Optimum an Edelsteinen herauszuholen. Soviel ganz knapp zum Spielhintergrund. Aber ich bin neugierig, und „Goldenes Tal“, versteckt, Reichtümer . Na, das ist doch der Stoff, aus dem Legenden sind? Fast! Denn: Das goldene Tal gibt es wirklich. Interessant ist die Geschichte des Goldenen Tals im Südwesten Belgiens. Genauer die des Kloster „Orval“, welches im 12. Jh von der Gräfin Mathilde aus Dankbarkeit gegründet wurde. Diese verlor nämlich zuvor im Tal („val“) ihren goldenen Ring („or“), welcher ihr von einem Fisch wiedergebracht wurde. Das ist doch eine schöne Legende. Auf dem Spielplan finden sich vier große Städte und zwei Häfen, vor den Städten die Häuser der Auftraggeber. Zwei Städte bieten Aufträge, welche man für Silbermünzen erwerben muss, zwei weitere bieten Ausrüstungsgegenstände wie Schaufel, Hammer, Pferd, Hacke oder Karren. Diese kosten Gold. Mit diesen Gegenständen kann man nun an verschiedenen Orten im Spiel Edelsteine der entsprechenden Farbe sammeln, aber immer nur einen pro Farbe. Nur durch Karren und Esel kann man mehr Edelsteine einer Farbe in seinen Rucksack legen. So reist man von Stadt zu Stadt, sammelt Edelsteine, kauft Werkzeug und trifft ab und zu auf Weggesellen. Diese sind gierig und beendet man seinen Zug auf ein besetztes Feld, so muss man dort an jeden auf dem Feld stehenden Spieler eine Münze zahlen. Die Wege durchs Tal sind verschlungen und manchmal die Zeit knapp. Denn lukrative Aufträge versprechen Konkurrenz. Um schneller voran zu kommen, kann man Nahrung einkaufen. Dies erlaubt, durch eine Stadt hindurchzuziehen, sonst endet der Zug in der nächsten Stadt.
Valdora (2009), Michael Schacht |
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| Egizia |
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Pyramidenbau im alten Ägypten Endlich selber mal eine Pyramide bauen, Grabplatten versetzen und dem Mitspieler ein kleines bisschen dazwischen zu funken. Egizia bietet für Baumeister ab 12 Jahre kurzweilige und anspruchsvolle Unterhaltung. |
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