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Mönche auf Abwegen Ende November, 1327. Der Novize Adson begleitet seinen Meister William von Baskerville in eine Benediktinerabtei, die ein Geheimnis birgt. Um dieses zu hüten, gehen manche über Leichen. Die Story kommt Euch bekannt vor? Kein Wunder, handelt es sich doch um Umberto Ecos Debütroman. Das Spiel beginnt, als William und Adson das Kloster betreten.
Die Spieler sind die Mönche und versuchen möglichst unschuldig zu sein, denn derjenige, welcher die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht, verliert das Spiel. Kein Spieler weiß, wer der andere ist, man kennt nur seine Figur und handelt verborgen. Alle Spieler dürfen alle Mönche bewegen. Ab und an muss man seinen Mitspielern Hinweise geben, welchen Mönch man spielt. Wohl dem, der heimlich genug gespielt hat. „Der Name der Rose“ macht einfach Spaß, die beliebten Elemente von „Heimlich & Co“ wurden sinnvoll ergänzt, leider zu Ungunsten der Spielzeit, die sich nun auf 70-90 Minuten ausdehnt. In der richtigen Gruppe macht das aber nichts, denn die Spannung knistert das ganze Spiel über. Die Atmosphäre des Romans/Films wird gut eingefangen, auch wenn das Spiel ein wenig düster wirkt. Denis Fischer / Spielmix Der Name der Rose (2008), Stefan Feld, Ravensburger Spieleverlag, 2-5 Spieler, ab 10 Jahren, 30 Euro |