Vierzehn

Vierzehn
Kinostart: 25.04.2013

Liebe LeserIn, sind Sie Mutter oder Vater einer ca. zwölfjährigen Tochter? Dann möchte ich Ihnen diesen Film wärmstens ans Herz legen. Die vier Hauptdarstellerinnen sind ganz normale Mädchen. Sie gehen zur Schule, hängen mit der besten Freundin ab, reden über Jungs, chatten im Internet, doch es gibt einen Unterschied: Diese Vierzehnjährigen sind schwanger.

In „17 Mädchen“ ging es um ein ähnliches Thema, doch die Geschichte endete mit der Geburt der Babys. In „Vierzehn“ erleben wir nicht nur die Schwangerschaften der Mädchen, sondern auch die Zeit danach. Und weil dieser Film eine Doku ist, geht einem das Schicksal der Schülerinnen viel, viel näher. Diese Mütter, selbst noch Kinder, werden im Teenie-Alter mit einer Realität konfrontiert, die selbst erwachsene Frauen häufig überfordert. In Lisas Fall war noch dazu der Erzeuger gerade mal zwölf Jahre alt!

Eine Teen-Schwangerschaft muss aber nicht immer eine Katastrophe sein. Fabienne zum Beispiel wird durch die Geburt ihres Sohnes zu einer nachdenklichen, verantwortungsvollen jungen Frau. „Vierzehn“ sollte Pflichtkino für alle Achtklässler sein!

 

 

 

 

Tina Adomako


Kinostart: 25.04.2013
Regie: Cornelia Grünberg
Mit: Steffi Schmalz, Laura Keller, Lisa Brown und Fabienne Renaud
FSK: ab 12 Jahre
Libelle Altersempfehlung: ab alle Familien mit präpubertierendem Nachwuchs Jahre

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